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Anne Brügel

Bühnen- und Kostümbildnerin

Aktuelles

,WILD' [9+] von Evan Placey Deutschsprachige Erstaufführung am Jungen Theater Kaschlupp des Landestheaters Detmold Premiere: 29. September 2017, 10 Uhr Vorstellungen: Fr.,6.10/Sa,7.10/Do,12.10.2017/Mi,31.1.2018 Inszenierung: Charlotte Van Kerckhoven Ausstattung: Anne Brügel Percussion: Evelin Genova es spielt: Thomas Ehrlichmann http://www.landestheater-detmold.de/theaterstueck/wild-209/ ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ,ZÜNDSTOFF' (Theater unter der Dauseck) Zündstoff, das ist alles Material, das geeignet ist, einen Brand zu entfachen. Entstanden ist das Wort im Deutschland des 19. Jahrhunderts, als der Funken der Revolution die mehr als 300 Kleinstaaten unter der schwarz-rot-goldenen Flagge einen sollte. Das reale Feuer wurde zu dieser Zeit noch mit Zunder, Schwamm und Feuerstein entzündet. Ein mühsames Unterfangen, das viel Geschick erforderte. Die Erfindung des Streichholzes 1832 kam daher einer Revolution gleich. Die zündende Idee hatte Jakob Friedrich Kammerer aus Ludwigsburg. Doch sein Zündeln brachte ihn auf den Hohenasperg und außer Landes. Verfasst ist das Stück auf Grundlage historischen Materials. Die Inszenierung lässt die Geschichte ideenreich und spannend greifbar werden. So ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte aus dem Früher für das Heute. Wieder vermittelt das Projekttheater XXL Heimatgeschichte, die über die Region und die Zeit hinaus wirkt. (Theater unter der Dauseck) Spieltermine: Sa 26.11.2016 öffentliche Generalprobe 20:00 Uhr, Oberriexingen, Georgskirche So 27.11.2016 18:00 Uhr Premiere, Ludwigsburg, Il Boccone Sa 3.12.2016 20:00 Sachsenheim, Schmid's Domino So 4.12.2016 18:00 Sachsenheim, Schmid's Domino Sa 10.12.2016 20:00 Marbach, Schlosskeller Fr 20.01.1017 20:00 Walheim, Schule am Baumbach Fr 10.02.2017 20:00 Asperg, Glasperlenspiel Sa 11.02.2017 20:00 Ludwigsburg, Genuss im Grünen Fr 17.02.2017 10:30 Pforzheim, Kulturhaus Osterfeld Fr 17.02.2017 20:30 Pforzheim, Kulturhaus Osterfeld Sa 4.03.2017 20:00 Obererdingen, Laurentiuskirche Sa 11.03.2017 20:00 Bietigheim, Kleinkunstkeller Fr 24.03.2017 20:00 Herxheim, Chawwerusch- Theater Buch: Barbara Schüßler Regie: Walter Menzlaw Bühne- und Kostümbild: Anne Brügel Spiel: Laura Kaiser, Barbara Scheyda, Bernd Schlegel --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ,Jeda der Schneemann' von Mark Wetter und Paul Steinmann Junges Theater Kaschlupp, Landestheater Detmold Premiere: 8. September 2016 Regie: Charlotte Van Kerckhoven Bühnenbild: Anne Brügel Kostümbild: Tatiana Tarwitz Spiel: Adrian Thomser --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der Mann der die Welt aß von Nis-Momme Stockmann Dauer: 120 Minuten (Pausen: 1) Premiere: 30.03.2016 20 Uhr im Studio Theater Stuttgart Regie: Christof Küster Ausstattung: Anne Brügel Spiel: Sebastian Schäfer, Dietmar Kwoka, Boris Rosenberger, Lena Stamm, Tobias Wagenblaß Das mehrfach preisgekrönte Stück »Der Mann der die Welt aß« machte den Autor Nis-Momme Stockmann Ende 2009 mit einem Schlag berühmt. Das Stück handelt von Themen, die auch sieben Jahre später nichts von ihrer Brisanz verloren haben. Jahre nach der ersten Anfrage erhielt das Studio Theater nun die Genehmigung für die Stuttgarter Erstaufführung. Ein Mann, der immer nur gewonnen hat, findet in der Mitte seines Lebens mit aller Härte heraus, wie brutal sich das Dasein darstellen kann. Aus dem Job entlassen, der Rolle als Vater nicht gerecht werdend, sich in der Gesellschaft nicht mehr findend, seine Familie und seine Freunde verlierend, mit der Betreuung seines Vaters überfordert, kann er schließlich nicht mehr zwischen Eigenverantwortung und ihm widerfahrendem Unrecht unterscheiden, und das Chaos in ihm und um ihn wird zum Pulverfass. Die Ex-Frau, die sich finanziell »durchhangelt«, immer noch voller Liebe zum Vater der Kinder, der Freund, der versucht zu helfen, wieder und wieder zurückgestoßen wird, der drogenabhängige Bruder, asthmakrank und hilflos, der Vater, der zum Problemfall wird und im Zentrum der Sohn, der alle kränkt und an sich krankt in seiner Ich-Bezogenheit: Stockmann zeigt den Kampf um die Mitte der Gesellschaft und den kurzen Weg zu ihrem Rand. Stockmanns Kunst ist (und das hat das Theaterstück sicherlich auch so erfolgreich gemacht), dass der Text, trotz aller Tragik, oft brüllend komisch ist. »Auch wenn nirgends Hoffnung ist – wo Stockmann hintritt, wächst Gras.« Gerhard Stadelmaier über die Uraufführung – FAZ 24.1.2010 www.studiotheater.de -----------------------------------------------------------------------------------------------------------

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— 30. September 2017