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Christina Pointner

Bühnen- und Kostümbildnerin

Biografie

Nach meinem Abitur entschied ich mich zunächst für eine Lehre zur Holzbildhauerin; von einem schulischen Betrieb direkt in den nächsten überzugehen, war mir unverständlich, ich wollte zunächst meinen handwerklichen Talent nachgehen. 2006 begann ich dann mein Studium in Salzburg, zunächst bei Herrn Professor Kapplmüller, nach dessen Emeritierung bei Henrik Ahr, bei dem ich 2012 auch mit Auszeichnung abschloss. Während dem Studium stattete ich von Anfang an eigene Produktionen aus, viele Projekte der Schauspielklassen des Mozarteums, aber auch an Hochschulen in München und Berlin. Die Ausstattung einer Oper der Gesangsklassen des Mozarteums und zweier Diplominszenierungen von Regiestudenten gehören zu den größeren Arbeiten dieser Zeit. Direkt nach meinem Diplom fing ich an, in der Kostümabteilung der Salzburger Festpiele zu assistieren, der ich bis heute herzlich verbunden bin. Dort assistiere ich u. a. Pierre- André Weitz und Marc Bouman. In der Spielzeit 13/ 14 war ich ein Jahr als fixe Ausstattungsassistentin am Staatstheater Oldenburg beschäftigt, und kehrte danach zu meiner freiberuflichen Tätigkeit zurück. Bisher war ich mit eigenen Produktionen in Zürich, Graz und Salzburg in Schauspiel, Tanz, und Musiktheatter vertreten. Oper und Theater aus der gewohnten Guckkastensituation heraus zu nehmen und zu Menschen zu bringen, die sonst mit der vermeintlichen Hochkultur wenig anfangen können interessiert mich besonders. Zwar habe ich viel bei den Salzburger Festspielen assistiert, und weiß also, wie teuer geht, aber im Grunde will ich „einfach nur machen“ und den Geschichten, die auf der Bühne erzählt werden, einen Raum geben: Dafür braucht es oft mehr Einfühlungsvermögen als Geld. Ich bin mir als Theatermacher sehr einer gewissen intelektuellen Redlichkeit bewusst, dem Urtext gegenüber, oder der Musik, vor allem aber dem Publikum, auf der anderen Seite habe ich große Lust dabei, Sachen einfach auszuprobieren, statt sie zu zerdenken, und im Theaterprozess spontan auf Entwicklungen und Entdeckungen zu reagieren.

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