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Martin Gah

Darsteller, Kulturjournalist

Biografie

1981: geboren in München 1981-2001: aufgewachsen in Kaufbeuren und Waldkirch bei Günzburg/Schwaben 2001: Abitur in Wettenhausen 2001 bis 2006: Studium der Theologie in Augsburg/Schwaben sowie des angewandten Volksschauspiels in Wunsiedel/Oberfranken 2007-2009 Aufbau-Studium Theater- und Filmjournalismus in München Schauspiel- und Gesangsunterricht bei Herbert Fischer und Hans-Dieter Trayer seit 2009: freier Journalist Kultur- und Schießsport-Beiträge für die Günzburger Zeitung Öffentlichkeitsarbeit und redaktionelle Mitarbeit bei abm e.V. München Moderation der TV-Sendung "Schmökern mit Gah" (einmal im Jahr auf kabel 1) Mitarbeit bei "Einfach verstehen - Medienwerkstatt für leichte Sprache" München Oktober 2012 bis Februar 2013 Redaktionsangestellter bei der Katholischen SonntagsZeitung in Augsburg Kirchenzeitungen für Deutschland und die Bistümer Augsburg, Berlin und Regensburg seit März 2013 zusätzliche freie Mitarbeit bei der Katholischen SonntagsZeitung in Augsburg September 2013 bis Mai 2014 Teilnahme am integrativen Theaterprojekt "anders sein" des Theaters Ulm (unentgeltlich): Impro-Übungen, Straßentheater, Aufführung des Stückes "rent a fool" Im Dezember 2014 Fortsetzungsprojekt von "Rent a fool" namens "Räubermaria" Im Juni 2015 Fortsetzungsprojekt von "Räubermaria" namens "Walking in Between" 2016 Fortsetzungsprojekt "Die Farbe des Weizens" Preise: Sonderpreis für Nachwuchsschauspieler der Luisenburg-Festspiele 2004 Lamathea-Preis des Landes Baden-Württemberg mit dem Ensemble der "Räubermaria" 2014 Amarena-Preis des bundesweiten Amateurtheater-Verbandes 2015 für "Walking in Between"
Aktuelles Projekt mit dem integrativen Theater Ulm: Triebe – ein Stück zum Thema Zukunft; 30. Juni, 1. Juli, 8. Juli siehe Heyokatheater in der Linkliste

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Aktuelles

 Bühne Heyoka-Theater Ulm Projekte  in Planung (als Darsteller): Dichterlesung der Sportmärchen von Ödön von Horváth Beschreibung der Texte: eine Reihe von Satiren, entstanden 1924 für die Zeitschrift Simplicissimus. Sie schildern in märchenhafter Form die Bedeutung des Sports für den Menschen. Ein Für diese Projekte suche ich im süddeutschen Raum kleine Theater (oder große Theater mit einem kleinen Raum) als Aufführungsorte. . Ich suche weitere Auftraggeber im Bereich Kulturjournalismus/kulturelle Öffentlichkeitsarbeit als freier Mitarbeiter. Akustisches und visuelles Demomaterial (wird auf Anfrage gerne zugesandt): 1. Radioreportage: Das Collegium orientale in Eichstätt (BR; circa 5 min) 2. Filmbericht von den "Jagdszenen" auf der Luisenburg (Oberfranken TV; circa 5 min) 3. Kurzfilm Wort-Folgen, (Universität Augsburg; circa 5 min) 4. Filmbericht über die Aufnahmeprüfung an der adk Ulm (3sat; circa 5 min) 5. Filmdokumentation meines Auftritts im Legoland Günzburg (Amateurvideo; circa 5 min) 6. Fernsehsendung "Schmökern mit Gah" auf DVD Sechs Gründe, warum Menschen mit Behinderung gute Schauspieler/innen werden können: 1. Theater soll die Lebenswirklichkeit der Zuschauer abbilden. Eine Lebenswirklichkeit in Deutschland ist, dass zehn Prozent der Bevölkerung von einer Behinderung betroffen sind. Also könnten auch zehn Prozent der deutschen Schauspieler von einer Behinderung betroffen sein. 2. Körperliche Einschränkungen zwingen einen dazu, kreativ zu sein. Wegen einer Spastik konnte ich als Kind zum Beispiel nicht Treppen hinaufsteigen. Also entwickelte ich die Technik, die Treppen im Vierfüßlerstand rückwärts zu bewältigen. Außerdem habe ich das Glück, von einer Form der Spastik betroffen zu sein, die die Intelligenz nicht beeinträchtigt. So konnte ich viele Jahre im Schultheater mitspielen, das Abitur, ein Studium und ein Aufbaustudium absolvieren. Zur Information über die differenzierten Formen der Spastik empfehle ich den Film "Was Sie schon immer über Spastiker wissen wollten" von abm e.V. München (in meiner Linkliste). 3. Betroffene von körperlichen Einschränkungen sind meist auf sich selbst zurückgeworfen, auf den Kampf gegen den eigenen Körper. Es ist für sie ein äußerst befreiendes Erlebnis, für einige Stunden, während einer Theateraufführung, nicht sie selbst sein zu müssen. 4. Die ersten professionell ausgebildeten Schauspieler/innen mit Behinderung, Jan Dziobek und Jana Zöll , waren bereits auf professionellen Bühnen zu sehen und hatten gute Presse. 5. Jede/r gute Schauspieler/in muss auch singen können. Dazu zwei Anmerkungen: Bill Haley hat bewiesen, dass man nur mit einem Auge gute Musik machen kann. (Er kreierte seine typische Frisur, um von einem Glasauge abzulenken.) Stevie Wonder und Ray Charles haben bewiesen, dass man auch ohne zwei Augen gute Musik machen kann. Alle drei traten auch in Spielfilmen auf. 6. Hans Moser hat bewiesen, dass man auch mit einer chronischen Krankheit (Asthma) die Menschen großartig unterhalten kann.

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— 27. Juni 2018