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Wochenrückblick #7/20

In Bewegung

Die Arbeitsbedingungen an Theatern beherrschen in Ost und West wieder einmal die Diskussion. Ein neues Konzept für die in Verruf geratene Wiener Ballettakademie, und am Theater Wuppertal droht die Insolvenz...

Wochenrückblick #6/20

Legenden, Blumen und Brandstifter

Ein Datum dieser Woche wird in die Geschichtsbücher eingehen, der 5. Februar, der Tag, an dem Thomas Kemmerich (FDP) sich mit Stimmen der AfD in Thüringen zum Ministerpräsidenten wählen ließ. Von dem Landesverband, dessen Chef Björn Höcke (AfD) man laut Gerichtsurteil einen Faschisten nennen darf. Inzwischen ist der „Ministerpräsident für einen Tag“ zurückgetreten. Die Folgen, die all diese Abläufe haben können, sind besorgniserregend. Nicht nur, aber auch für Kunst und Kultur.

Wochenrückblick #5/20

Alors on danse!

Eigentlich sind die Neuigkeiten, die uns diese Woche aus der Tanzsparte erreichen, gar nicht so neu: In Paris wird schließlich schon seit Wochen gestreikt (und keineswegs nur von Tänzerinnen!), die Ausbildungsbedingungen bewegen sich seit Jahrhunderten im Spannungsfeld zwischen Disziplin und unmenschlicher Härte. Dennoch genießt die Tanzsparte - trotz fortlaufender Entwicklungen und offenkundigen Diskussionsbedarfs - jenseits der Kritiken üblicherweise nur wenig mediale Aufmerksamkeit. Das ist diese Woche anders.

Wochenrückblick #4/20

Klare Positionen, Propaganda und humanistische Grundwerte

In Chile trotzt ein Theaterfestival, welches kein Festival mehr sein will, der Staatsgewalt und der Gewalt im Namen des Staates. Währenddessen grübelt in Deutschland eine Intendantenkonferenz, ob man die breite Masse der Bevölkerung trotz weitestgehend unpolitischer Spielpläne abgehängt habe. Das Sinfonieorchester der Deutschen Oper Berlin setzt derweil ein Zeichen, und das Theater um das Theater Frankfurt nähert sich dem Ende.

Wochenrückblick #48/19

Hurra, Hurra, die Kultur ist wieder da!

Kleider machen Leute, sagt man. Namen offenbar Ministerien (oder EU-Kommissariate). Die Klimadebatte macht es sich nun auch im Diskurs der Kulturbranche (un)gemütlich. Außerdem haben wir im Wochenrückblick: Lecks in Haushalt und in Sprinkleranlagen, Gewinner*innen von Kulturpreisen, Verlierer*innen aus der Kulturpolitik und ein rüstiges Geburtstagskind...

Wochenrückblick #47/19

Wasserstandsmeldung

Wenn ganze Städte samt ihren Theatern absaufen, wenn Fördergelder nur noch bei politischer Opportunität fließen, wenn Kostenschätzungen für Kulturbauten die Milliardengrenze sprengen, dann ist es Zeit für eine Wasserstandsmeldung.

Wochenrückblick #46/19

2.300 € Mindestgage in Hessen

So viele positive Meldungen in einer Woche, in der der Faust auf gutes Theater in der Fläche aufmerksam macht, nachhaltig investiert und gebaut wird. Aber ohne Wermutstropfen geht es eben doch nicht, denn manchmal scheint es, als gäbe es für den teuersten Kulturbau, den uneinsichtigsten Verehrer/Kollegen und den verbohrtesten Politiker mit großem Ruhm und Ehre verbundene Sonderpreise.

Wochenrückblick #45/19

Wunsch und Wirklichkeit

Diese Woche waren vor allem zahlreiche Diskussionen über die geplante Sanierung der Staatsoper Stuttgart zu hören. Es sind jedoch durchaus auch noch andere Dinge passiert. Ein Thema, das sich durch diese Woche zog, war in jedem Fall die Kluft zwischen Plan und Realität.

Wochenrückblick #43/19

Es riecht so gut...

Was man alles mit der Nase erspüren kann, wonach es gerochen hat in der vergangenen Woche? Nach Europa und politischem Bekenntnis, nach Beständigkeit im statistischen Staub, keinesfalls nach Reue in München - und nach Sandel in Baden-Baden.

Wochenrückblick #42/19

Wegschauen, Castorf: FRAUEN!

Frauenfußball interessiere ihn nicht, Frauen in der Regie auch nicht, ließ Frank Castorf einst verlauten. Dann schaut er jetzt besser weg: Regisseurin Andrea Breth erhält einen Nestroy für ihr Lebenswerk. Und auch ansonsten wurden in der letzten Woche viele Frauen für ihre künstlerischen Leistungen geehrt. Und Tor!

Wochenrückblick #41/19

Kulturkampf von Rechts, Machtkampf von Innen

Dass AfD und Konsorten in den letzten Monaten immer wieder versucht haben, deutsche Theater mundtot zu machen, ist hinlänglich bekannt. So geschehen auch Ende März dieses Jahres im sächsischen Freiberg: Dort wurde eine Diskussionsveranstaltung im Theater auf Druck der AfD kurzfristig ins Rathaus verlegt, um die „politische Neutralität“ der Kultureinrichtung zu wahren. Jetzt legt die AfD-Fraktion im Stadtrat nach. Außerdem haben wir Literaturempfehlungen und teilerfolgreiche soziale Experimente im Programm.

Wochenrückblick #40/19

Sabbaticals und aufhören, wenn es am schönsten ist

Das Theater verändert sich, langsam aber sicher: Doppelspitzen, Sabbaticals von Leiterinnen, und dann geht gar eine, "wenn es am schönsten ist" - auch, um andere Perspektiven zu ermöglichen. Da tut sich doch was im feudalen System! Oder?

Wochenrückblick #39/19

Die eigenen Reihen hinterfragen

Da beklagt man sich im vorletzten Wochenrückblick einmal über den Mangel an gesellschaftspolitischer Sichtbarkeit von Theater- und Filmschaffenden jenseits ihrer jeweiligen Bühnen, und kaum zwei Wochen später sind die Nachrichtenportale prall gefüllt mit flammenden Reden, spannenden Thesen und Skandalen. Was diese Woche wieder einmal schmerzhaft deutlich wird: Wir sind nicht alle auf der gleichen Seite und von manchen Vertreter*innen des eigenen Berufsstandes möchte man sich vehement distanzieren.

Wochenrückblick #38/19

Klima, Kultur, Kommissionen

Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende: Bundesweit demonstrierten zehntausende Menschen für effektiveren Klimaschutz, die Pläne der neuen EU-Kommission wurden vorgestellt - und haben durchaus Auswirkungen auf den kulturellen Bereich - in Rostock hat man sich auf einen Neubau-Entwurf für das Volkstheater geeinigt. Vieles ist in Bewegung geraten diese Woche - nur die Richtung ist in manchen Fällen noch unklar.

Wochenrückblick #36/19

Soll- und Ist-Zustände

Mit dem Spielzeitbeginn finden vielerorts neue Ideen endlich Umsetzung: Ein neues Theater-Festival, barrierefreies Theater durch Audiodeskription... Andernorts herrscht jedoch Unzufriedenheit über die momentanen Bedingungen und es werden Forderungen von verschiedenen Seiten laut. Ach ja, und dann ist da noch die Frage um den Esel....

Wochenrückblick #35/19

Druck auf die Kulturpolitik: Bedrückende und berückende Kulturpolitik

Manche Theater stehen kurz vor ihren Eröffnungspremieren und dann sind ja auch noch Wahlen in Sachsen und Brandenburg. Wie wird die AfD abschneiden und was wird das für die Kulturpolitik bedeuten? In den letzten Jahren hat die erstarkende Neue Rechte vielerorts Druck auf Kulturinstitutionen ausgeübt, und wo dies nicht der Fall ist, stehen Theater durch Sparmaßnahmen mit dem Rücken zur Wand.

Wochenrückblick #34/19

Befragt, verleumdet, ausgezeichnet

Am Dienstag hat das Landgericht Düsseldorf in zweiter Instanz bestätigt: Die Kündigung von Adolphe Binder als Intendantin des Wuppertaler Tanztheaters im vergangenen Jahr ist unwirksam. Je länger das Verfahren lief, desto mehr Details kamen zutage, die die Stadt Wuppertal in keinem guten Licht erscheinen lassen.

Wochenrückblick #28/19

Diskriminierende Strukturen, fehlende Resonanz

Eigentlich ist jetzt die Gelegenheit gekommen, sich mit internen Strukturen und Diskriminierung innerhalb von Theaterbetrieben auseinanderzusetzen – nicht nur, um die Sommerlücken im Feuilleton zu füllen, sondern aus aktuellen Anlässen.

Wochenrückblick #25/19

Keine Ruhe vor dem Sturm

Der Sommer schreitet immer weiter fort und man könnte meinen, dass das Theaterjahr eher dahin plätschert, um dann gegen Herbst wieder mehr Fahrt aufzunehmen. Ist aber nicht so. Denn ruhig war in dieser Woche nicht viel. Vielmehr war sie geprägt von Auseinandersetzungen - gerade auch, was unangenehmere Themen betrifft.

Wochenrückblick #24/19

Laufende Debatten

Allzu neue Neuigkeiten gab es vergangene Woche in den deutschsprachigen Theaterbetrieben nicht – abgesehen von der Sache mit Pollesch, aber das wurde ja schon länger gemunkelt und wird in der Rubrik „Menschen“ besprochen. Im Hauptteil des Wochenrückblicks widmen wir uns andauernden Debatten, die in den letzten Tagen von den Medien aufgegriffen wurden und die interessant genug sind, um zu mehr als zum Stopfen des Sommerlochs zu taugen.