KIBA 19/20

Er ist da!

06.09.2019

Kiba-Titelseite, (c)Mikiko Fenner

Kiba-Titelseite, (c)Mikiko Fenner

Der diesjährige KIBA ist frischer, informativer und lebendiger denn je! Warum? Weil wir uns diesmal mit dem Jungen Ensemble-Netzwerk zusammengeschlossen haben, um uns Insidertipps von den Intendant*innen und Spartenleiter*innen an den deutschsprachigen Theatern zu holen. Und warum noch?

"Ich will, dass wir hier als erwachsene Künstler*innen aufeinander zugehen." (Anne Richter, stellv. Intendantin und Dramaturgin an der Schauburg München)

Das sehen wir genauso, und deshalb haben wir uns diesmal nicht nur mit dem Jungen Ensemble-Netzwerk tatkräftige Unterstützung ins Boot geholt, sondern wir haben uns auch gedacht: Warum nicht einfach zum Telefonhörer greifen und mit den Ansprechpartner*innen persönlich reden, anstatt nur einen Fragebogen zu schicken? Warum nicht in den direkten Austausch gehen und schauen, was passiert? Genau das haben wir getan, und was passiert ist, kann man im neuen KIBA nachlesen.

Es sind 22 spannende, lebendige, informative und vor allem sehr ehrliche und kollegiale Gespräche auf Augenhöhe entstanden, die sich von den anderen - schriftlich geführten - Interviews nicht nur dadurch abheben, dass die Informationen mehr in die Tiefe gehen (so erfahren wir beispielsweise einiges darüber, wie es an den jeweiligen Häusern bei den Vorsprechen bzw. -singen zugeht!), sondern man kann auch aus dem Tenor, der Sprache, dem Humor der Antworten oftmals schon viel erahnen über den Menschen, mit dem man es da zu tun hat. Wie oft vergisst man - gerade wenn´s ans Vorsprechen oder -singen geht - dass auch "die, die da unten sitzen" ja nur mit Wasser kochen. Beim Lesen der KIBA-Interviews wird dies auf sympathischste Weise deutlich.

Der Wunsch danach, in einer Bewerbung und auch beim Vorsprechen den Menschen, die (Künstler-)Persönlichkeit zu erkennen, ist übrigens bei den Ansprechpartner*innen die Number One in den Top Ten der Bewerbungs-Tipps, dicht gefolgt von Übersichtlichkeit der Bewerbung und ehrlichem Interesse am Haus.

Und wer wollte bestreiten, dass das Menschliche das A und O ist in der Zusammenarbeit, denn wie sagt der Heidelberger Intendant Holger Schultze so richtig: "Was hilft es Ihnen, an einem Theater zu sein, wo Sie die Kollegen nicht sympathisch finden?"

Im KIBA 19/20 lernen wir sie kennen. Also: Seid wie Ihr seid, habt Spaß beim Lesen, Bewerben und vielleicht dann ja auch beim Vorsprechen/singen! Toi, toi, toi

Der KIBA steht auf https://www.theapolis.de/de/kiba zum kostenlosen Download zur Verfügung (140 Seiten, 4,7 MB)

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