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, © Oliver Betke

© Oliver Betke

Adresse:
Phillip Sponbiel
10243 Berlin
Deutschland
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Aktualisiert am:
02.11.2015
Profil-Kategorien:
  • Schauspieler (männliche Rollen)
  • Sonstige Schauspiel
  • Sänger (männliche Solopartien)

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Phillip Sponbiel

Profil

Staatsangehörigkeit EU-Bürger
Führerschein S , M , L , C1E , C1 , BE , B
Stimmlagen Bassbariton
Augenfarbe braun
Rollenalter von 27 bis 37
Geburtsort Köln
Größe 176
Haarfarbe rot
Konfektionsgröße 46
Schuhgröße 43
WohnmöglichkeitBerlin, Köln, Wien, Wiesbaden

Biografie

Man nannte mich als Kind „Fuss“. Das ist Kölsch und bedeutet „Fuchs“. Doch ich wusste nie, was das heißt. Für mich klang es damals wie Fussel im Bauchnabel. Das bekräftigte mein Selbstbild. Ich war ein hässliches Kind. Rothaarig, große bunte Brille und ein Überbiss durch Daumen lutschen. Aus Geldmangel schneidete mir stets die Cousine meiner Mutter die Haare zu einer 70er Jahre Halblangfrisur, die im Nacken zu lang war. Von der Mutter gekaufte Karottenjeans und zu große Sweatshirts trug ich noch bis kurz vor dem Abitur. Die inneren Werte zählten.

Äußerlich war ich bereit gemobbt zu werden, doch brachte ich alle immer wieder zum Lachen durch Witz und Schlagfertigkeit. Außerdem war ich gut in Sport und man konnte bei mir Hausaufgaben abschreiben – allerdings nur in Mathematik.

Die Logik war mein bester Freund. Ich lernte vor der Schule rechnen und war den anderen schnell zahlenmäßig überlegen. Mit neun Jahren spielte ich im Schachclub die Rentner an die Wand. Ich wollte Astrophysik studieren und die Mysterien des Universums ergründen.

Doch der schulische Lehrplan wollte, dass ich mit 17 Jahren in einem Theaterstück mitspielte. Dort qualifizierte ich mich für eine Hauptrolle in „Frühlings Erwachen“. Und irgendetwas in der Magengegend erwachte in mir und hatte einen Heidenspaß. Ich durfte mich umbringen, als Geist wieder auferstehen, ich hatte Visionen, ich philosophierte, freute mich und verzweifelte. Gefühle, die ich nicht gekannt hatte, ließen bei mir einen Appetit nach mehr zurück. Und Lob und Applaus streichelten das Ego meiner pickligen Selbst. Ich hatte den Eindruck, schön zu werden und mein Körper bekam eine Ahnung von den Mysterien der eigenen Innereien. Der Magen gewann gegen den Kopf.

Auf der Schauspielschule lernte ich, dass auch die äußeren Werte zählten, wenn man nicht nur als Sprecher arbeiten will. Ich begann Kontaktlinsen zu tragen, ging zum Friseur und kleidete mich neu ein. Trotz fünf Mal pro Woche Taekwon-Do und Badminton sah ich immer noch aus wie ein zerknittertes Hemd. Doch ein Jahr Fitnessstudio veränderten meinen Körper dauerhaft. Ich verstehe immer noch nicht, warum. Aber der Fussel bekam Kontur.

Meine wachsende Körperbeherrschung überzeugte unseren Lehrer an der Schule, zwei experimentelle Butoh-Tanz-Theaterstücke mit mir zu machen.
Diese sich allen Definitionen entziehende Art der Bewegungsform, die sich gegen die gewohnte Ästhetik stellt, die schon in der Bewegung eines einzelnen Fingers den Raum mit Energie auflädt, wo imaginierte Impulse dazu führen, dass Vulkane auf dem Rücken ausbrechen, Gefühle bis zur Grenze des Erträglichen beim Zuschauer entstehen ... ich ging im Butoh auf und bestärkte mein nicht-schauspielerisches Umfeld darin, dass ich bekloppt war. Doch nun wusste ich, wie ich meine Ausstrahlung verändern konnte und arbeitet daran.

Eine lange Theaterreise begann und führte mich durch ganz Deutschland. Ich durfte mit vielen Regisseuren viele verschiedene Formen und Genres des Theaters erleben. 2011 fand ich eine neue Heimat in Berlin, wo ich in der Tankstelle von Sigrid Andersson mit großartigen anderen Schauspielern ständig mein Instrument auf vielfältigste Weise trainiere.


Berufserfahrung

2014: Verrecken - Eine Life-Show - Rolle: Diverse - Regie: Agnes Regan - Orangelab Berlin
2014: Maß für Maß - Rolle: Lucio - Regie: Judith von Radetzky - Gropiusbau Berlin
2013: Mein Freund Harvey - Rolle: Dr. Chumley - Regie: Elena Brückner - Theater in der Kirche
2012: Moon Over Buffalo - Rolle: Paul - Regie: Hardy Rudolz - Burgfestspiele Mayen
2012: Alexis Sorbas - Rolle: Pavlis - Regie: Peter Nüesch - Burgfestspiele Mayen
2012-2014: Fake oder War doch nur Spaß - Rolle: Diverse - Regie: Karl Koch - Ensemble Radiks Berlin
2011: Der zerbrochene Krug - Rolle: Ruprecht - Regie: Götz Burger - Burgfestspiele Mayen
2011: Michel in der Suppenschüssel - Rolle: Rabe - Regie: Peter Nüesch - Burgfestspiele Mayen
2011: Meier, Müller, Schulz - Rolle: Schulz - Regie: Viktoria Alexander - Salon Theater Taunusstein
2010: Jesus Christ Superstar - Rolle: Diverse - Regie: Peter Nüesch - Burgfestspiele Mayen
2010: Jedermann - Rolle: Der Tod - Regie: Urs Haeberli - Burgfestspiele Mayen
2009: Ladies Night - Rolle: Wesley - Regie Urs Haeberli - Burgfestspiele Mayen
2009: Die kleine Hexe - Rolle: Rumpumpel - Regie: Peter Nüesch - Burgfestspiele Mayen
2008: Der eingebildete Kranke - Rolle: Thomas Diafoirus - Regie: Hanns Thoennies - Landesbühne Rheinland Pfalz
2008: Der Widerspenstigen Zähmung - Rolle: Lucentio - Regie: Peter Nüesch - Burgfestspiele Mayen
2008: My Fair Lady - Rolle: Harry - Regie: Peter Nüesch - Burgfestspiele Mayen
2008: Autobus S - Rolle: Diverse - Regie: Michael Wedekind - Theater "Die Färbe" Singen
2008: Geteilt durch zwei - Rolle: Robert Burton - Regie: Peter Simon - Theater "Die Färbe" Singen
2007: Der Hauptmann von Köpenick - Rolle: Diverse - Regie: Frank Alva Buecheler - Burgfestspiele Mayen
2007: Der Zauberer von Oz - Rolle: Die böse Hexe des Westens - Regie: Peter Nüesch - Burgfestspiele Mayen
2006: Romeo und Julia - Rolle: Benvolio - Regie: Stanislav Mosa - Burgfestspiele Mayen
2006: Pinocchio - Rolle: Diverse - Regie: Marie Rose Russi - Burgfestspiele Mayen
2005-2007: Die Brüder Löwenherz - Rolle: Krümel Löwenherz - Regie: Sebastian Schlösser - Theater Essen
2004: Völlig durchgeknallt - Rolle: Moritz - Regie: Thomas Bleidiek - Horizont Theater Köln
2004: Bitte nicht stören!!! - Rolle: Thomas Fröhlich - Regie: Folker Bohner - Kleines Theater Bad Godesberg
2004: Hautnah - Rolle: Larry - Regie: Dimitri Bilov - Freies Werkstatt Theater Köln
2003: Die Todesbrücke - Rolle: Soldat 2 - Regie: Andreas Baseler - Musiktheater Gelsenkirchen
2003: Durstige Vögel - Rolle: B - Regie: Daniel Kuschewski - ARTheater Köln
2003: Die Zeit und das Zimmer - Rolle: Julius - Regie: Kathrin Sievers - ARTheater Köln
2002: Leonce und Lena - Rolle: Leonce - Regie: Bekim Halili - Bürgerzentrum Köln-Ehrenfeld


Ausbildung

Seit 2011: Filmcoaching bei Sigrid Andersson, Die Tankstelle, Berlin
2015: Synchronworkshop bei Marion Schöneck, Berlin
2013: "Slam Dialoge mit Shakespeare" - Arbeiten mit der Wassiljew-Methode, Graphit-Theaterlabor e.V., Berlin
2010: Hörspiel- und Synchronsprechen-Workshop bei Antje Brandenburg, Köln
2002: Kameraworkshop, Köln, bei Ruth Ol'Shan
1999 – 2003: Schauspielausbildung an der Theaterakademie Köln

Direktlink zu diesem Profil: https://www.theapolis.de/PhillipSponbiel

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