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Adresse:
Gudrun Kohlruss
Gänsheidestr. 109
70186 Stuttgart
Deutschland
Link:
www.kohlruss.de
Telefon:
+49 711 / 297274
Mobil:
+49 171 / 3317543

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Aktualisiert am:
14.09.2017
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  • Sänger (weibliche Solopartien)
  • Sopran
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Gudrun Kohlruss

Sängerin

Aktuelles

Auswahl aktueller Konzerttermine

Sonntag, 22. Oktober 2017
16.00 Uhr
Stuttgart, Bad Cannstatt, Bezirksrathazs

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“
Liederabend zum Thema Flucht und Vertreibung

Gudrun Kohlruss, Sopran
Stefan Balle, Violine
Krassimira Krasteva, Cello
Andreas Kersten, Klavier
Winfried Roesner, Moderation

Eintritt: 10,00 €
VVK: 0711 / 56 29 49
Veranstalter: Bad Cannstatt sonntags um vier

Samstag, 23.12.2017, 18.00 Uhr
Stuttgart, Matthäuskirche
Weihnachtskonzert
mit Werken von Mozart, Händel u.a.
Gudrun Kohlruss, Sopran
Stuttgarter Kammerensemble
Benefizkonzert zugunsten von (I)NTACT e.V.
Schirmherrschaft: Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Winfried Kretschmann

PRESSE - Auszüge

Albstadt-Ebingen. Wieder einmal war es ein traumhafter Abend, den das Publikum erlebte, und ein hervorragender Einstieg ins Neue Jahr. Das Operettenensemble Stuttgart bot einerseits hochkarätige, andererseits unbeschwerte Unterhaltung, wie geschaffen dafür, die Alltagssorgen zu vergessen.
Das Operettenensemble gestaltete all diese großen Kompositionen überaus lebendig, und Sopranistin Gudrun Kohlruss und Tenor Reto Raphael Rosin bescherten den Zuhörern einen veritablen Ohren- und Augenschmaus. Kohlruss legte in der Rolle von Helena, der "schönsten Frau der Welt", Beweis von einem respektablen Stimmumfang ab ... ,
Mit Begeisterung nahm das Publikum auch "Heut noch werd ich Ehefrau" aus dem "Graf von Luxemburg" und das ebenfalls von Lehár stammende "Vilja-Lied" aus der "Lustigen Witwe" auf – Gudrun Kohlruss, die nach der Pause das rote Abendkleid gegen ein hellblaues eingetauscht hatte, machte dabei auch optisch "bella figura". ..
Den Schlusspunkt setzen "Rosen aus Tirol"
Schwarzwälderboten vom 3.1.2017


Albstädter Neujahrskonzert: Stuttgarter Operetten-Ensemble begeistert Publikum ...Amüsant und atemberaubend ..Es ging also schon recht amüsant und zugleich sehr niveauvoll los… Der Gesang selbst war zum Dahinschmelzen…Und da es sich bei Operetten ja um ganze Geschichten handelt, welche erzählt werden, sangen Kohlruss und Rosin nicht nur – und das äußerst brillant – sie spielten regelrecht, setzten Gestik und Mimik ein. Stimmlich hoch hinaus ging es mit Kohlruss bei „Zirkusblut voller Glut“… Ein Genuss für Ohren und Augen... das Publikum, das mit Applaus und Bravo-Rufen nicht sparte... Mit viel Temperament wurde gespielt und gesungen… Am Ende gab es solch frenetischen Applaus, dass die Stuttgarter Künstler wieder und wieder auftraten.. ZAK vom 4.1.2016

"Frühlingsstimmen" mit dem Stuttgarter Operettenensemble
Die Sopranistin Gudrun Kohlruss war der eigentliche Konzert-Star. Sowohl ihr sicheres Auftreten als auch elegante, mal grün-gelb, mal olive-braun, mit Pailletten bestickten Kreationen verliehen ihrem Äußeren eine frühlingshafte Note. Nach den ersten Arien applaudierten die Zuschauer noch ein wenig reserviert, belohnten aber gerecht das lyrische, dynamisch differenzierte Lied "Als geblüht der Kirschenbaum" aus dem "Vogelhändler" von Carl Zeller mit dem schönen Schluss-Piano im hohen Register. Begeistern konnte die Sängerin ... ihre technisch-zuverlässige Stimme …. rund und geschmeidig erblühte.
Schwarzwälderboten vom 28.4.2015

Neujahrskonzerte 2015
Profanes wird zur Kunst
Strahlende Glanzlichter des Konzerts setzten dabei die Sopranistin Gudrun Kohlruss … Mit Stimmgewalt und Ausdrucksstärke rissen die beiden sowohl in ihren Soloparts als auch im Duett das Publikum zu „Bravo“-Rufen und begeistertem Applaus hin. Zusammen mit dem großartigen Orchester bot das Sangespaar mit beseeltem Spiel und beeindruckender Mimik hinreißende Szenen aus den schönsten Strauss-Operetten; ein Augen- und Ohrenschmaus vom Feinsten. … Wie riesig der ist, führten einmal mehr das Stuttgarter Operettenensemble, das nicht zum ersten Mal in Albstadt weilte, vor Augen. Künstler von Rang, jeder Einzelne Profi in seinem Bereich aber zusammen unschlagbar – das erhebt Profanes zur Kunst. Die Instrumentalisten mit Sopranistin Gudrun Kohlruss – im zweiten Teil mit einem traumhaften Abendkleid –… zeigten dies mit Hingabe und echtem Herzblut.
ZAK vom 3.1.2015
Die grazile Stuttgarterin, Gudrun Kohlruss, hatte sich für ihre ersten Auftritte in feuriges Rot gehüllt, passend zu den temperamentvollen Stücken aus der Operette "Wiener Blut", deren Titelmelodie sie mit Tenor Reto R. Rosin nicht nur sang: Erst necken sie sich, dann kabbeln sie sich – und schließlich landet sie doch in seinen Armen. "So elend und so treu – o habet acht!" und "Wer uns getraut" – allesamt aus "Der Zigeunerbaron" – gaben den Solisten, die mal solo und mal im Duett brillierten, weitere Gelegenheiten, auch darstellerisch zu glänzen.
.. Bravo-Rufe, ebenso wie für das Solo "Was mir der Zufall gab", für das sich Gudrun Kohlruss in eine atemberaubend glitzernde und schulterfreie Robe geworfen hatte.
.. Tatsächlich wird deren "Uhrenduett" nach den Soli "Trinke Liebchen, trinke schnell" und "Klänge der Heimat" zum Höhepunkte des Abends, denn zum vollendeten Duett geben Gudrun Kohlruss und Reto Rosin ein köstliches Schauspiel mit Maske und einem Requisit, das als "corpus delicti" höchst begehrt ist.
Schwarzwälder Boten vom 2.1.15

Neujahrskonzerte 2014
Musikalisch und darstellerisch ein Genuss .... Rasend eifersüchtig und doch schwer verliebt umgarnt Gudrun Kohlruss den Tenor ... ihre Leidenschaft war mit Händen greifbar ... Schwarzwälder Boten vom 2.1.14…

.. Kein Wunder, schon alleine der Name des Stuttgarter Operettenensemble mit seinen Solisten Gudrun Kohlruss, Sopran .. bürgen für höchste musikalische Qualität… Die Sopranisten Gudrun Kohlruss konterte gekonnt: „Meine Lippen, die küssen so heiß“ - und manch ein Mann hätte es gern ausprobiert. Der Sopran von Kohlruss entfaltete sich in der Höhe mit einer Leichtigkeit und Sicherheit, bei dem man sich gerne zurück lehnt und genießt. Was für ein stimmlicher Genuss…. Mit innigen Herztönen und warmer Stimme sang Gudrun Kohlruss vom Frühling in Wien. Gudrun Kohlruss als Gräfin Mariza: wunderschöne Stimme, überzeugender Auftritt gepaart mit Charme und Leichtigkeit in der Höhe … Bad Cannstatter Zeitung vom 21. Januar 14

Schon tänzelte Gudrun Kohlruss über die Bühne, graziös auf Highheels, deren Höhe den Atem stocken ließen, in rauschender Robe, mal im samtigen Beerenton, mal frisch in Türkis, bis sie federleicht zurück genommen im Piano, dann kraftvoll stimmlich den Raum erobernd die Juwelen der Operettenwelt zum Strahlen brachte. Immer wieder beeindruckt die Variationsbreite der Sopranistin, die auch als Lied- und Opernsängerin geschätzt ist. ZOLLERN-ALB-KURIER vom 4.1.2014

Neujahrskonzerte 2013
… Während der erste Programmteil vielfältig um das Thema Operette kreiste, widmete sich der zweite Teil des Uhinger Neujahrskonzertes ausschließlich der einen Operette "Eine Nacht in Venedig" von Johann Strauß …
Los ging es mit der schön gespielten Ouvertüre. Später waren die Arien "Frutti di Mare", "Komm in die Gondel", "Was mir der Zufall gab", "Annenpolka", "Lagunenwalzer", "Sie sagten mein Liebesflehn", "Leichtes Blut-Polka" und "Jetzt ist die Zeit zu Lustbarkeit" mit Gudrun Kohlruss in der Rolle der Fischerstochter Annina und Daniel Kluge in der Doppelrolle des Leibbarbiers Caramello und des Herzogs Guido von Urbino zu hören. Dabei konnten beide Solisten mit ihrer sympathischen Bühnenpräsenz, ihren schauspielerischen Qualitäten und ihren guten Stimmen überzeugen. Vor allem Gudrun Kohlruss begeisterte die Zuhörer mit ihrem tragenden, bis in die hohen Töne sicheren Sopran ...
Südwestpresse, 8.1.2013

Rossini Programm

Belcanto für Genießer von Christoph Pfister
Oberstaufen Gioacchino Rossini –schon sein Name ist Klang ... Gudrun Kohlruss indes vermag vielmehr geschundene Gemüter aufzurichten mit ihrer Hommage an den italienischen Tonsetzer, der in Frankreich reüssiert hat und gerade auch in seinen Liedern, zu Unrecht im Schatten der 39 Opern, gehaltvoll Farben und Stimmungen bündelt.
Die Stuttgarter Sopranistin nimmt sie tiefgreifend auf, entfaltet sie als prachtvolles Bouquet. Empfindungen stets im rechten Maß gesteckt, vereint mit raffinierten Klangeffekten und so drapiert, dass Wechselwirkungen zu Synergien werden, statt Blockade durch Übertreibung.
Italienische Musik – und erst recht die des Genussmenschen Gioacchino – lassen manche Interpreten nicht ungern in schwelgerische Kaskaden versteigen, in überreicher Koloratur ertränken. Kohlruss kontert geschickt und dabei durchaus charmant, fast durchgängig technisch souverän mit ihrer runden, samt-feinen und wunderbar fülligen Stimme, die sich ab und an wohlig dem Mezzosopran zu nähern scheint. Diese Wärme tut gut, auch wenn sie ab und an dämpft, ja abstrahiert, Gefühl sortiert. Liebeslust und Liebesleid, gemeinhin Kern des Abendprogramms, blühen und bluten hinreichend, erfahren reichhaltig Dramatik aus Kraft der Stimme und deutlicher Linie, aus Grandezza einer Grande Dame. Gepulst aus Musikantenblut und Sängerlust.
Andreas Kersten schürt die hohe Güte und Besonderheit des Liederabends durch seine Begleitung. Einfühlsam führt er die Stimme, setzt in meisterlicher Balance aus Virtuosität und permanentem Verständnis belebende Akzente, ohne jemals den vorbildlich trauten Bund zu brechen.
Ein farbenprächtiges Portrait in Wort und Musik. Belcanto für Genießer
Allgäuer Anzeigenblatt vom 28.2.2012


Programm "Ich bin eine Frau" ... Dabei bewies die Stuttgarter Künstlerin, dass sowohl ihre Stimme, wie auch ihr Temperament sie zur Operettensängerin prädestinieren. Denn bei diesen Stücken ist nicht nur gesangliche Virtuosität gefragt, sondern vor allem schauspielerisches Talent und interpretatorisches Gespür. Durch ihren pointierten und schwungvollen Vortrag, durch Charme und Ausstrahlungskraft macht Gudrun Kohlruss Lieder wie Nico Dostals "Heut' Abend lad' ich mir die Liebe ein " oder "Ich suche nur ein kleines Abenteuer" zum anregenden Vergnügen. Mit ihren lustvollen Interpretationen beflügelt die Sängerin auch ihren Begleiter am Klavier, Andreas Kersten, der ... mitreißende Akzente setzt und für schon fast orchestralen Glanz sorgt... so verblüffen viele andere Passagen durch erstaunliche Virtuosität. Und über allem liegt, wie selbstverständlich, ein großer Ausdruck. So wünscht man sich weitere Auftritte dieser Operettendiva, die so glaubwürdig die Faszinationskraft der "Csàrdàsfürstin" von Emmerich Kálmàn verdeutlichen kann, wie sie in der als Zugabe gewährten, schön differenziert gesungenen Szene "Heia, in den Bergen ist mein Heimaltland" ein letztes Mal beweist ... Allgäuer Anzeigeblatt vom 2. März 2010.


Operngala in Kirchheim / Teck am 31.7.2009

Das Stuttgarter Kammerensemble und den Gesangsprotagonisten Gudrun Kohlruss .. einen entspannten Auftritt bei lauen Sommertemperaturen ..

Nach einem instrumentalen Mozart-Mosaik von Richard Ralf eröffnete Gudrun Kohlruss den Reigen der Gesangsvorträge mit der Arie der Arminda „Wenn Männer sich verlieben“ aus Mozarts „La finta giardiniera“. Klare, ungepresste Spitzentöne, perlende Koloraturbögen und ein nobler sängerischer Gestus zeichneten den Vortrag aus.
Im Duett von Papagena und Papageno „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ war dann in einem gut aufeinander abgestimmten Vortrag vor allem ein einschmeichelnd weicher Sopran zu vernehmen.
Kohlruss’ selbst in höchster Lage stimmlich überzeugendem Lob auf den Witwenstand in Lortzings „Wildschütz“ („Auf des Lebens raschen Wogen“) folgte vor der Pause noch ein anrührendes vom Publikum nachhaltig beklatschtes Liebesduett aus dessen Oper ¬„Undine“.
Gudrun Kohlruss bot zunächst die Cavatina der Leonora („Tacea la notte placida“) aus Verdis „Troubadour“ in bravouröser Manier, mit stimmlicher Grandezza und dezentem Pathos dar. Kräftiges Forte wechselte sich mit zart zurückgenommenem Piano ab und nach sauber ausgesungener Kadenz folgte noch eine strahlende Steigerung gegen Schluss der Arie.
Einen weiteren Höhepunkt brachte die Arie der Violetta „A fors’è lui che l’anima“ aus „La Traviata“. Zierlich elegante, samtene Tongebung eines ebenmäßig wohlklingenden Soprans im Wechsel mit stählernem Timbre in hoher Lage und durchsichtige Koloraturgirlanden kennzeichneten hier den Vortrag von Gudrun Kohlruss.
Teck Bote vom 3.8.2009


„Und zuletzt werde ich siegen“ - Puccini Programm

Gudrun Kohlruss bewies ihre schauspielerische Wandlungsfähigkeit und erstaunliche stimmliche Variationsbreite. Die lyrisch-elegische Partie der Försterstochter aus dem Schwarzwald „Non ti scordar di me…“ gelang ihr scheinbar ebenso mühelos wie das charmante Zwiegespräch der Mimi mit ihrem Geliebten aus La Bohème. Auch das verzweifelte „Un bel di vedremo“ der Madame Butterfly und die Arie der „Tosca“ (Vissi d’arte) begeisterten. Kohlruss’ beherrscht die hohen Lagen mit herrlich weichem Timbre ebenso wie das leidenschaftliche Forte. Bemerkenswert die Textsicherheit in lautreinem Italienisch. Gebannt lauschte das Publikum - betört durch den Charme der Sängerin in hinreißender Robe, amüsiert vom „italienischen“ Maestro, der sogar manchmal seine deutschen Worte nicht zu finden schien, durch das harmonische Zusammenspiel der drei Künstler.
Leonberger Kreiszeitung vom 6. März 2009

Liedern romantischer Tonsetzer - also Zeitgenossen Heinrich Heines - sang Gudrun Kohlruss, am Flügel begleitet von Andreas Kersten, mit hinreißender, geschmeidiger Stimme... beide Versionen trug Gudrun Kohlruss mit kräftiger, bis in Fortissimo gesteigerter Stimme vor... Vertonungen von Hogo Wolf: hier zeigte die Sängerin den ganzen Reichtum ihrer Stimme..... Heilbronner Stimme vom 4.3.3008

Königin dieses Neujahrsabends war Gudrun Kohlruss, die mit umwerfendem Charme und viel Esprit den Zuhörern voll einschenkte. "Liebe, du Himmel auf Erden" aus Franz Lehárs "Paganini", "Mein Schatz, der ist Postillion" von Franz Grothe und "Zirkusblut voller Glut" von Nico Dostal - die Sopranistin sprühte vor Lebendigkeit, ließ ihre strahlenden Augen funkeln, liebte und litt in ihren Rollen aus Emmerich Kálmáns "Gräfin Mariza" und "Die Czárdásfürstin", so als wäre ihre klare, ausdrucksstarke Stimme nicht ein Hochgenuss an sich. Wenn sich die Stuttgarterin - international gefragt und mit dem Ensemble demnächst auf Tournee durch Spanien - bei "Heia, in den Bergen" hinauf zu den Gipfeln der Tonleiter schwingt, wenn sie Lehárs "Zigeunerliebe" besingt, hängen die Zuhörer gebannt an ihren Lippen. Der Auftritt der zierlichen Sängerin in einem feurig roten Kleid hat ihnen zuvor ein "Oh" und "Ah" entlockt - nun lauschen sie wie gefesselt. Schwarzwälder Boten vom 3.1.2008

… zu Beginn den schwungvollen „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauß in bester Musizierlaune Heiterkeit und Lebensfreude versprühte - Mit Bravour meisterte die Sopranistin Gudrun Kohlruss den schwierigen gesanglichen Part - leichte, brillante Koloraturen schwebten über der präzisen Orchesterbegleitung. Diese gekonnte Darbietung war ein erster Höhepunkt des Abends. … ausdrucksstark und mit Sensibilität sang Gudrun Kohlruss „Als geblüht der Krischenbaum“ und Dvoraks „Kleine Frühlingsweise“. .. die Solisten des Stuttgarter Operettenensemble zeigten gekonnte Bühnenpräsenz: nicht nur ein Hörerlebnis, sondern auch ein Augenschmaus.
Geislinger Zeitung vom 26. März 2007


Profil

Stimmlagen Sopran
Augenfarbe braun
Konfektionsgröße 34
Schuhgröße 36
WohnmöglichkeitStuttgart, Berlin, München, Mannheim, Darmstadt u.v.m

Biografie

Die Sopranistin Gudrun Kohlruss studierte Gesang bei Frau Eva Marguerre in Darmstadt, bei Prof. Luisa Bosabalian in Stuttgart und bei Prof. Hanno Blaschke in München und hat an Meisterkursen bei Prof. Brigitte Fassbaender, Prof. Sylvia Geszty und Ks. Waltraud Meier teilgenommen.
Ihre künstlerische Laufbahn prägen Konzertabende mit verschiedenen Opern- und Operetten- programmen sowie Liederabende und Kirchenkonzerte im In- und Ausland und Mitwirkung bei Funk- und Fernsehaufnahmen.
Sie ist Mitglied des Stuttgarter Operettenensembles und ist mit diesem Ensemble im In- und Ausland zu Produktionen und Konzerten verpflichtet.
In freien Opern- und Operettenproduktionen sang Gudrun Kohlruss an verschiedenen Theatern in Deutschland, Schweiz und Österreich und hatte Gastverträge bei der Württembergischen Staatsoper, am Nationaltheater Brünn, Theater Ulm und mit dem Theater Usti a.d.L. an. Eine Tournee mit dem Ensemble der Ludwigsburger Festspiele führte sie bis nach Japan. Es folgten Konzertreisen in viele Länder Europas, in die USA und nach Asien.
Gudrun Kohlruss wird neben ihrer regen Konzerttätigkeit im Inland regelmäßig zu Auslandsengagements eingeladen. Ihre Stationen sind immer wieder Spanien, Schweden, Italien und Paris. Genau so wird sie aber auch zu internationalen Musikfestivals und Liederabenden verpflichtet, wie z.B. nach Kaliningrad/Russland, Österreich, Schweiz, New York, Festspielhaus Baden-Baden, Schwarzwaldmusikfestival, Festival Savona, Ancona u.a. Im November 2009 war sie Gast der deutschen Botschaft in Benin / Afrika.
2012 war sie u.a. Gast beim Festival Festival "l'Eure Poétique et Musicale" in der Normandie, arbeitete mit verschiedenen Orchestern zusammen und hat in zahlreichen Städten Deutschlands Liederabende gegeben. Für das Jahr 2013 war sie als Violetta in „La traviata“ in einer freien Opernproduktion verpflichtet, Konzertreisen führten sie u.a. nach Moskau, 2014 nach Italien und dieses Jahr war sie bei Festivals in Spanien und Italien engagiert und von verschiedenen Ensembles zu Konzerten engagiert. In den letzten Jahren enge Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Operettenensemble, dem Stuttgarter Kammerensemble, Konzertreisen nach Italien - Liederabende, Konzerte innerhalb Deutschlands mit unterschiedlichen Programmen.

Ihre besondere musikalische Liebe gilt der italienischen Musik, insbesondere den Komponisten Verdi, Rossini und Puccini. Dies hat Gudrun Kohlruss nachhaltig in vielen Konzerten und Liederabenden dokumentiert, aber auch in ihren CD-Einspielungen: „La mia canzone“ – italienischen Lieder oder auch „Auf Flügeln des Gesanges“ – Eine musikalische Reise durch Europa. Ihre neueste CD „Ich bin eine Frau“ ist im März 2010 erscheinen. Daneben entwickelt sie aber immer wieder Liedprogramme mit unbekannten Komponisten oder mit besonderen Themen.

Da Gudrun Kohlruss Vielseitigkeit als künstlerische Herausforderung betrachtet, verbindet sie mühelos Oper, Operette und Lied.





Berufserfahrung

2014 - 2017 Konzerte mit dem Stuttgarter Operettenensemble; Konzertreise und Liederabende in Italien; Neukonzeption Liederabend: Zeitsprünge; Konzerte mit dem Stuttgarter Kammerensemble; Opernabende, Konzerte in Deutschland mit den Ensembles;

2013 Neujahrskonzerte mit dem Stuttgarter Operettenensemble;
Partie der Violetta – La traviata – freie Produktion in der Schweiz; Konzertreise Moskau - Liederabende; Verdi Programme;

2012 Konzerttourneen mit dem Stuttgarter Operettenensemble; Konzerte beim Festival in der Normandie, Frankreich; Rossini Abende in mehreren Städten Deutschlands; Geistliche Musik;

2011 Konzerttournee mit dem Stuttgarter Operettenensemble Spanien und Deutschland; Neuproduktion Mahler / Liszt Abend; Konzertreise Ancona/Italien; Orchesterkonzerte, Rossini-Messe; Konzertreise Lettland/Riga

2010 Konzertreisen nach Spanien, Italien (Savona und Pesaro), Schwarzwaldfestival, Paris - Liederabend, Beethovens Neunte (Sopran-Solo)

2009 Neujahrskonzerte mit dem Stuttgarter Operettenensemble; Liederabend in Spanien und Paris; Kulturwoche in Benin,

2008 Liederabend in Paris; Neujahrskonzerte (u.a. in Spanien); Puccini Jubiläumsprogramm zum 150. Geburtstag des Komponisten

2007 Operettenproduktion "Zirkusblut" - Partie der Jana; Johann Strauß-Programme; Auslandengagement in Spanien, Paris, Schweden

2006 Mozart Programm; Orchesterkonzerte; Auslandsengagements in Spanien, Schweden, Polen; Liederabende;

2005 Operettenproduktion „Die Fledermaus“ – Partie der Rosalinde; Operettenproduktion „Die Dollarprinzessin“; Orchesterkonzerte
Konzertreise nach Spanien, Fanny Hensel Vertonungen

2004 Operettenproduktion „Die lustige Witwe“ – Partie der Hanna Glawari
Orchesterkonzerte, Liederabende – Mörikevertonungen, Italienische Abende, Konzertreisen nach Spanien

2003 Operettenproduktion „Gräfin Mariza“ – Partie der Gräfin Mariza in den Niederlanden
Gastspielvertrag am Stadttheater Ulm für Lisa – Land des Lächelns

2002 Fortsetzung der Aufführungen „Land des Lächelns“;
Mozart Konzertarien mit Orchester;
Operettenproduktion „Eine Nacht in Venedig“ – Annina,
Orchesterkonzerte mit verschiedenen Orchestern im Inland und in den Niederlanden
Liederabende mit Hermann – Hesse - Vertonungen, u.a. von Richard Strauss
Gastvertrag mit dem Nationaltheater Brünn: „Land des Lächelns“ Partie der Lisa; Aufführungen in Brünn und in den Niederlanden

2001 Operettenproduktion „Der Vogelhändler“ – Kurfürstin, Verdi-Opernabende, Liederabende im In- und Ausland, Oratorien, Fernsehproduktion
Hannover Tourneetheater: Operettenproduktion „Land des Lächelns“ – Partie der Lisa an verschiedenen Theatern in Deutschland, Schweiz und Österreich

2000 Opernproduktion: Zar und Zimmermann – Marie; USA Konzertreise;
Orchesterkonzerte; Konzerte, Liederabende u.a. Festspielhaus Baden-Baden; Produktion „Auf Flügeln des Gesanges“; Liederabende mit Werken von Richard Strauss und Max von Schillings
Konzertreisen nach Paris, Italien und Österreich
Auftritte mit dem Stuttgarter Operettenensemble und Alt-Wiener Strauss-Ensemble

1999 Operettenproduktion „Gräfin Mariza“, Mariza; CD – Produktion „La mia canzone“ – Italienische Lieder von Rossini; Opernproduktion: „Der Postillon von Lonjumeau“ - Madeleine Uraufführung „Adelheid“ von Christoph Ewers; Partie der Adelheid
Daisy/Esther in „Fletsch“ von Marc Schubring
Musikfestival in Österreich, Schwaz und Italien, Varese
Heinrich-Heine-Projekt; Musikfestival in Kaliningrad/Russland; Konzertreisen nach Rom, Spanien und Irland; Liederabende mit Hermann-Hesse-Vertonungen, Petrarca-Sonette, Fernsehproduktion

Zusammenarbeit mit dem Alt-Wiener Strauss-Ensemble unter Leitung von Arthur Kulling; u.a. Neujahrskonzert in der Württembergischen Staatsoper, Konzertreisen im Inland und in die Schweiz

Mitglied des Stuttgarter Operettenensembles
Partien:
Annina, "Eine Nacht in Venedig"
Sonja, "Der Zarewitsch"
Sylva Varescu , "Csárdásfürstin"
Angèle Didier, "Der Graf von Luxemburg"
Rosalinde, "Die Fledermaus"
Gastvertrag bei der Württembergischen Staatsoper, Stuttgart
Tournee mit dem Ensemble der Ludwigsburger Festspiele nach Japan


Ausbildung Gesangsstudium bei Frau Eva Marguerre in Darmstadt
Prof. Luisa Bosabalian, Musikhochschule Stuttgart
Prof. Hanno Blaschke, München

Meisterkurse Prof. Brigitte Fassbaender
Prof. Sylvia Geszty
Ks. Waltraud Meier
Kurs für Operndarstellung, Bayerische Staatsoper München


Ausbildung

Ausbildung Gesangsstudium bei Frau Eva Marguerre in Darmstadt
Prof. Luisa Bosabalian, Musikhochschule Stuttgart
Prof. Hanno Blaschke, München

Meisterkurse Prof. Brigitte Fassbaender
Prof. Sylvia Geszty
Ks. Waltraud Meier
Kurs für Operndarstellung, Bayerische Staatsoper München


Kenntnisse

Die Programme von Gudrun Kohlruss


Italienische Programme
Und zuletzt werde ich siegen!
Giacomo Puccini zum 150. Geburtstag

Gudrun Kohlruss, Sopran
Andreas Kersten, Klavier
Winfried Roesner, Moderation

Bei der Uraufführung der Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini am 25. April 1926 in der Mailänder Scala geschah etwas Unerhörtes. Nach der Sterbeszene der Liù im 3. Akt senkte der Dirigent Arturo Toscanini den Taktstock, wandte sich dem Publikum zu und sagte: „Hier endigt die Oper, die durch den Tod des Maestro unvollendet geblieben ist.“ Niemand wagte zu applaudieren, bis eine Stimme rief: „Viva Puccini!“ Danach bebte die Scala unter ungeheuren Ovationen.

Gudrun Kohlruss (Sopran) wird diese Arie der Liù singen und viele andere Arien aus Puccinis Opern sowie Lieder in einem Programm zum 150. Geburtstag des großen italienischen Komponisten.

Andreas Kersten begleitet am Klavier und Winfried Roesner schlüpft in die Rolle Puccinis, der heute als „letzte große Erscheinung im Reich der italienischen Oper“ gesehen wird, nachdem es jahrzehntelang schick war, Puccini so vergänglich zu finden wie schlechten Journalismus. Er war kein Vollender und kein Wegbereiter, er gehört in keine Schublade; denn in seiner intimen, psychologischen Klangkunst war Puccini einmalig. Das Publikum wusste das, seine Kritiker nicht.
Und zuletzt werde ich siegen – so hat Puccini nach dem Desaster der
„Butterfly“-Premiere geschrieben. Und so nennen wir unser Programm, denn Puccini hat Recht behalten. Die spannende, alle Höhen und Tiefen durchmessende Geschichte des Theatertiers Puccini soll hier nachgezeichnet werden: Puccinis Triumphe und Niederlagen, Puccinis Frauen und Autos, Puccinis kämpferische Kunst und sein elendes Sterben. Puccinis Unsterblichkeit.


La mia canzone
Eine musikalische Sommernacht mit den schönsten italienischen Liedern und Arien:
inspiriert von Rossinis musikalischen Abendgesellschaften haben die Künstler Gudrun Kohlruss und Andreas Kersten ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm mit ihren italienischen Lieblingsliedern ausgewählt.
Lassen Sie sich verführen von den "Schlagern" des 19. Jahrhunderts wie "La Danza" von Rossini, "O mio babbino caro" von Puccini oder den unvergesslichen Liedern von Francesco Paolo Tosti. Eine musikalische Welt erfüllt von Liebe, Sehnsüchten und Träumen.
Gewürzt wird der Abend mit Komponistenanekdoten und Operntratsch - ausgeplaudert von Gudrun Kohlruss.

Ein Abend mit Rossini
Lieder, Arien und Anekdoten
Für einen Liebhaber der italienischen Musik im Paris der 1860er Jahre dürfte es kaum ein bedeutenderes gesellschaftliches und künstlerisches Ereignis gegeben haben, als die Soirèen bei Rossini, die der Komponist jeden Samstag in seinem Haus veranstaltete. Als junger Mann hatte er, meist für adlige Auftraggeber, gelegentlich Lieder und kurze Kantaten für Singstimme und Klavierbegleitung geschrieben, in seiner Reifezeit wurde er von Verlegern und Musikfreunden bestürmt weitere Bespiele dieser Gattung zu liefern. So sind einige der schönsten Lieder unter dem Titel "Soirèes Musicales" erschienen. Auch nach dem Ende seiner ungemein produktiven Laufbahn als Opernkomponist hat er unzählige Lieder für seine Freunde komponiert, weigerte sich aber standhaft, diese zu veröffentlichen.
Zwischentexte über Rossinis buntes und aufregendes Leben, Anekdoten und Briefe (an seine Freunde, Metzger und Bäcker) runden das Programm ab.
Lieder aus "Serate musicali", Aragonese, "La regata veneziana"
Arien aus den Opern:
"La cambiale di matrimonio"
"Il barbiere di Siviglia"

Una serata musicale
Ein musikalischer Sommerabend mit italienischen Canzoni und Arien

Einen Streifzug durch die Welt der italienische Canzoni und der italienische Oper.
Im Mittelpunkt stehen Werke von Gaetano Donizetti, Gioacchino Rossini und Giuseppe Verdi – Ausschnitte aus „Lucrezia Borgio“, „I Masnadieri“, „La Wally“ u.a.
Lieder von F.P. Tosti u.a.




Opernprogramme

Zum Mozartjahr 2006

"Ein Mädchen oder Weibchen"
Mozart und seine Frauen

Gudrun Kohlruss, Sopran
Andreas Kersten, Klavier
Ernst Konarek, Rezitation

Wie ich wirklich heiß:
Im Taufbuch steht Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus – für mich war ich manchmal der Wolfgang de Mozart oder ein anderes Mal, Wolfgangus Magnus Corpore Parvus oder auch der Suedama Trazom.

Erfahren werden Sie auch von der Madame Mutter, ich ess gern Butter!
Von der Demoiselle Maria Anna, dem Schwesterl, dem Nannerl.
Aber auch vom liebsten, schönsten, besten, liebenswürdigsten, reizendsten bäsle bäsle – bässchen oder violoncellchen, weil kleiner Bass.
Und von der carissima amica, der Weberischen Aloysia, die den Rosenkrantz Edlen von Sauschwanz verschmäht, obwohl sie der so liebte!
Und von der anderen Weberischen, der Constanze, ma très chére
Epouse, die vom Gatten zärtlich geliebte – sie nannte ihn einfach Wolferl …
Dann aber treten auf: Gräfin Almaviva, Donna Anna, Pamina, Fiordiligi…
Außerdem hören Sie einige meiner schönsten Konzertarien, gesungen von einer charmanten Sängerin und Klaviermusik für reiche Gönnerinnen und adlige Klavierschüler ..



La Donna è mobile?!
Verdis starke Frauen

Gudrun Kohlruss, Sopran
Andreas Kersten, Klavier

Gudrun Kohlruss singt Arien von Giuseppe Verdi aus Nabucco, Il Trovatore, La Traviata u.a. und eine Moderatorin erzählt von Verdis Frauen auf und hinter der Bühne.

Aus dem Programm:

Arien aus "I Vespri siciliani", "Ernani", "La Traviata", "Il Trovatore" u.a.





Musicalprogramme

From Berlin To Broadway
Ein Musicalabend mit Songs und Chansons von John Kander, Michel Legrand, Steven Sondheim, Richard Rodgers, Leonard Bernstein


„’S Wonderful“
Eine Hommage an George Gershwin
Unvergesslich der Melodienreichtum von "Ein Amerikaner in Paris" oder der "Rhapsody in Blue". Nicht zu vergessen die unübertroffene Krönung seines Werkes: "Porgy and Bess".
Die Sängerin Gudrun Kohlruss und die Pianisten Andreas Kersten führen sie in die Welt von Gershwin und seine unvergessene Musik.
Hören Sie "Ein Amerikaner in Paris", Songs wie The Man I Love, Somebody Loves Me, Embraceable You und ein Medley aus "Porgy and Bess".



Literarisch - musikalische Programme

Kindheit des Zauberers
Hermann Hesse in Liedern und Gedichten

Die Kindheit und Jugend Hermann Hesses in Calw und Maulbronn steht im Mittelpunkt dieses Gesangs- und Rezitationsabends. Insbesondere zwei Komponisten des 20. Jahrhunderts haben sich der Gedichte Hermann Hesses angenommen: der Schweizer Othmar Schoeck, ein langjähriger Freund des Dichters und Richard Strauss in drei seiner bekannten "Vier letzten Lieder". Außerdem hat der junge zeitgenössische Komponist Wolfram Graf vier Hesse Gedichte für dieses Programm vertont. Eine Einführung in das Leben Hesses und die Lesung von Gedichten und frühen Texten durch eine Rezitatorin runden dieses Programm ab.


Heinrich Heine Vertonungen und Rezitationen

von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Hugo Wolf, Richard Strauss, Fanny Hensel und Franz Liszt.
Das Programm wird durch Gedichte und Texte von Heinrich Heine ergänzt.



Operette

„Ich bin eine Frau“
Nix na und! Eine Frau, die sagt: Ich bin eine Frau, hat mehr drauf,
als Mann sehen kann.
Jahrtausendelang haben Männer die Frauen unterdrückt. Warum? Weil es sich bewährt hat! Eines Tages aber war Schluss mit der Bewährung. Zum Beispiel 1932, als Oscar Strauss die Operette schrieb: „Eine Frau, die weiß, was sie will“. Im gleichen Jahr legt Paul Abraham auf seinem „Ball im Savoy“ der Heldin in den Mund: „Was hat eine Frau von der Treue?“ Und da waren die beiden, Abraham und Strauss, sogar schon spät dran! Bereits 1925 ließ Lehár singen: „So ein Mann ist eine Sünde wert“. Ja, zum Donnerwetter! Was erlaubt sich die Frau! Umgekehrt geht doch die Weltordnung: „Gern hab` ich die Frau`n geküsst“. Und die hatten sich küssen zu lassen. Aber es geht noch früher los: 1908 macht Leo Fall eine „Geschiedene Frau“ gar zur Titelheldin. Und die Dominanz der Domina reicht schließlich weit ins 19. Jahrhundert zurück, wenn „Die schöne Galathee“ gleich mit drei Männern spielt.
Die eigentlich goldene Spielzeit der Frau, die weiß, was sie will, sind jedoch die Goldenen Zwanziger Jahre. Hier traut sich die Frau auch ohne Mann ins Vergnügen, ja bis ins Verruchte. Hier liebt sie die Liebe und den Sport. Hier liebt sie Golf und Geld. Die neue Frau entwickelt Tempo und Stil. Sie flirtet mit Franzosen, liest Bert Brecht, lässt sich Bubikopf schneiden, umschlingt sich mit Boas und Perlenketten und raucht mit armlangen Zigarettenspitzen.
Die neue Frau trägt nicht etwa das senile Patriarchat zu Grabe – warum sich die Mühe machen! - sie wirft sich wie Leo Falls „Pompadour“ in den Karneval und lockt: „Heut` könnt` einer sein Glück bei mir machen / wenn es der Richtige wär`.“ Und gesungen hat es Fritzi Massary, die frivolste Stil-Ikone der Goldenen Zwanziger.
Männer haben Geschichte gemacht, Frauen machen Geschichten. Männer wollten immer Feinde schlagen, Frauen schlagen lieber über die Stränge. Mit viel Intuition und etwas Rebellion; mit einem bisschen Skandal und viel Selbstironie; mal als Geliebte, mal als Kokotte; und den Männern immer einen Tanzschritt voraus.
Noch einmal die Operettendiva Manon Falconetti (von Oscar Strauss):
„Bin manchmal sehr kühl, dann wieder verliebt, so wie es die Situation grad ergibt...“ – Warum? Weil es sich bewährt.


“Wien, Wien nur du allein“
Man nehme die Evergreens der Operettenkönige Johann Strauss, Karl Millöcker, und Franz Lehàr, mische sie mit den schönsten Robert Stolz Liedern und würze das Ganze mit Episoden aus dem alten Wein - fertig ist eine Huldigung an die zeitlos-elegante Stadt an der schönen blauen Donau.


Walzertraum
Eine Hommage an die Strauss-Familie
Unvergessene und selten gehörte Konzertwalzer:
Frühlingsstimmenwalzer, Liebesliederwalzer, Wo die Citronen blühn'
und Konzert-Paraphrasen für Klavier-Solo.
Ernst Konarek erzählt mit Wiener Schmäh’ die Geschichte der Familie Strauss.


Weihnachtsprogramme
Festliches Weihnachtskonzert
Mit Werken von Georg Friedrich Händel, Max Reger, Peter Cornelius,
Engelbert Humperdinck und Traditionelle Weihnachtslieder


Weihnachtskonzert mit Streichern und Klavier

Werke Bach bis Mozart, Wolf und Händel


Spirituals
Go Tell It On The Mountain

Gudrun Kohlruss singt Spirituals in Bearbeitungen von Mark Hayes und Bertram Schattel
Andreas Kersten am Klavier



Das Stuttgarter Operettenensemble
unter Leitung von Gudrun Kohlruss:

... wer ist das überhaupt?
Ein Ensemble junger, engagierter Musiker, die vor allem eines verbindet: die Liebe zur Musik – zu ihrem reichen Schatz an zeitlos-begeisternden Werken. Das Stuttgarter Operettenensemble möchte die Tradition der Operette pflegen und sie insbesondere auch für junge Menschen attraktiv machen.

Warum Operette?
Weil kaum eine andere Musikgattung so bunt und lebendig ist – musikalisch gehaltvoll, hintergründig, fröhlich und schwungvoll zugleich.
Die Operette vereinigt das Portrait des Allzumenschlichen mit der pulsierenden Lebensfreude, die Operette reißt mit und rührt die Seele an, kurz: Hier wirken Musik und Worte auf alle Sinne.

Und das Publikum?
Die Erfahrungen des Ensembles sind mit einer Vielzahl erfolgreicher Produktionen gewachsen. Die Sänger und Musiker legen größten Wert darauf, durch ihr Können einen möglichst engen Kontakt mit dem Publikum aufzubauen.
Ihr gemeinsames Ziel ist und bleibt, ihr Publikum zu begeistern - und so wundert es nicht, dass sie stets neue Anhänger für die Operette gewinnen.

Das Stuttgarter Operettenensemble hat ein umfassendes Repertoire an Operettenquerschnitten, Lieder, Duette und Ensembles.

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