Hauptnavigation

Nachrichtenansicht

31.08.2016

Goethe Institut: Koproduktionsfonds erstmals vergeben

16 Kulturprojekte fördert die deutsche Mittlerorganisation, um internationale Koproduktionen zu ermöglichen. Das Förderinstrument ist neu - die Ausschreibung 2017 läuft ab 15.9.2016.

Das Goethe-Institut fördert mit einem neu aufgelegten Koproduktionsfonds kollaborative Arbeitsprozesse sowie innovative Produktionen im internationalen Kulturaustausch und unterstützt damit neue Netzwerke und Arbeitsformen in der interkulturellen Zusammenarbeit, heißt es in der heute versendeten Pressemitteilung.

Darunter sind Projekte von Südafrika bis Grönland. Die 16 ausgewählten Produktionen sind bereits in der vergangenen Woche informiert worden. Eine fünfköpfige Jury mit Experten aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Theater/Tanz hat für den neu ausgeschriebenen Internationalen Koproduktionsfonds 16 Projektanträge ausgewählt. Darunter befinden sich Künstler und Gruppen unter anderem aus Deutschland, Kamerun, Kenia, Libanon, Ungarn und Südafrika.

„Koproduktionen sind für den internationalen Kulturaustausch von besonderer Bedeutung, weil sie über die gemeinsame Arbeit an Projekten Prozesse anstoßen, Werte vermitteln und die künstlerischen Biografien der Beteiligten nachhaltig beeinflussen. Mit dem Internationalen Koproduktionsfonds hat das Goethe-Institut ein neues Instrument geschaffen, das den Kulturaustausch zwischen Kulturakteuren weltweit fördert.“, so Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe Institutes.

Bewerben konnten sich Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles und Initiativen im Ausland und in Deutschland. Die Bewerbung erfolgt durch den ausländischen Partner.

Die Jury bestand aus Vertretern der Fachbeiräte des Goethe-Instituts, internationalen Experten und einem Vertreter des Goethe-Instituts: Meret Forster (Bayerischer Rundfunk), Barbara Burckhardt (Theater heute), Gabriele Horn (KW Institute for Contemporary Art), Graham McKenzie (Huddersfield Contemporary Music Festival) und Reimar Volker (Goethe-Institut Istanbul).

Folgende Projekte wurden ausgewählt:

Added ValEUropa broke down (so we go looking for utopia in Greenland) (AT)Sermermiut Culture House (Grönland), Theaterwerkstatt Pilkentafel (Deutschland), FarNorth Network (Island/Grönland) und Rheinische Kantorei (Deutschland)

FIN DE MISSION / OHNE AUFTRAG LEBEN
OTHNI Laboratoire de Théâtre de Yaoundé (Kamerun) und kainkollektiv (Deutschland)

in_visible
Modjgan Hashemian (Deutschland), Aya Mansour (Irak) und Zahraa Ghandour (Irak)

Hillbrowfication
Outreach Foundation – Hillbrow Theater Project (Südafrika) und Constanza Macras | DorkyPark (Deutschland)

Tu comprends?/Verstehste?
Théâtre du Chocolat (Kamerun) und Theaterhaus Ensemble (Deutschland)

Mr Miller goes to Budapest
Gabor Hollos (Ungarn) und SCHAU Ensemble Leipzig (Ungarn)

Social Muscle Club in South Africa
Social Muscle Club (Deutschland) und ALMA MARTHA (Südafrika)

Project Nr. 2
Ashkal Alwan (Libanon), Münchner Kammerspiele (Deutschland), Mousonturm Frankfurt (Deutschland) und Hebbel-am-Ufer (Deutschland)

INTER:CITIES Berlin-Santiago-La Serena
Ensemble LUX:NM (Deutschland), Thomas Koljatic (Chile), Hector Moro (Deutschland/Chile) und Esteban Correa (Chile) 

500 Meter – Kafka, Große Mauer oder Bilder aus einer irrealen Welt
Paper Tiger Theater Studio (China), Thalia Theater Hamburg (Deutschland) und Stary Teatr (Polen)

Shifting Realities (AT)
Sonia Radebe (Südafrika), Momar Ndiaye (Senegal), Felix Bürkle & Reut Shemesh (Deutschland) und Felicité Mballa Manga (Kamerun)

Music for Unstageable Theater
Adel Abdelwahab (Ägypten), Alexander Paulick (Deutschland), Mohamed Fouad (Frankreich) und Hella Gerlach (Deutschland)

EPA TURNED INTO MUSIC
Daniel Mburu Muhuni (Kenia), Sven Kacirek (Deutschland) und Agnieszka Krzeminska (Polen/Deutschland)

Der Stamm
Shlomi Bitton/Macholn Shalem Dance House (Israel) und Graham Smoth/Stadttheater Freiburg (Deutschland)

Body Symphony
Sunlay Almeida Rodriguez (Kuba), Humberto Díaz (Kuba), Gregorio García Karman (Deutschland) und Enmanuel Blanco (Deutschland)

AlieNATIONs
Kieron Jina (Südafrika), Marc Philipp Gabriel (Deutschland) und Yogin Sullaphen (Südafrika)


Die nächste Bewerbungsfrist für Projekte, die 2017 stattfinden sollten, ist der 30. Oktober 2016. Es sind ausschließlich Online-Bewerbungen möglich, das Formular wird ab 15. September unter www.goethe.de/ikf freigeschaltet. 


[rip]

Quelle: Pressemitteilung Goethe Institut
veröffentlicht in der Kategorie: Finanzen

Suche in Nachricht

Kategorie

Finanzen

Fußnavigation