Theater Chambinzky

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Die Idee

entstand Ende der 70er Jahre in Paris. Das moderne pulsierende Leben der damals gerade neu eröffneten Discothek „Le Palace“ begeisterte ebenso, wie die schon traditionellen Pariser Varietées und eben die zahlreichen „Café-Theater“ am Montparnasse.

Rainer Binz, der Gründer des „Chambinzky“ war von dieser Stadt berauscht und eröffnete nach einem Theaterpraktikum in München 1981 das „Café Theater Augustin“ in Würzburg. Eine kleine Kneipe mit einer 20 qm großen Bühne im Gastraum. Kleinkunst, Kabarett, Lesungen und viel Musik wurde geboten und natürlich auch Kaffee, Wein, Bier und Cocktails. Natürlich war die notwendige Ruhe für künstlerische Darbietungen nicht immer geboten und der Wunsch nach einer größeren Bühnenfläche wuchs. Bereits im Frühjahr 1983 fand Rainer Binz ideale Räume in einer ehemaligen Tanzschule.



Der Name

Bereits „Loriot“ alias Victor von Bülow gab seinen Figuren stets Namen mit möglichst vielen Vokalen, da sie dadurch originell, leicht merkbar und einzigartig wurden. Eines nicht ganz unberauschten Tages wurde der Name „Chambinzky“ in einer Hamburger Cocktailbar geboren. Die Wortverwandtschaft mit dem französischen „Zimmertheater“ = „Chambre-Thèátre“, dem Ideengeber „Binz“ und „ky“ für und Co. klang heiter und chic, erinnerte ein wenig an Champagner und führte zur Gründung der „Chambinzky Theater & Gastro GmbH“ durch Rainer Binz und Steffen Röschert. Später wurde das Theater Chambinzky dann zu einem eingetragenen und gemeinnützigen Verein zur Förderung der darstellenden und bildenden Kunst in Würzburg umgewandelt.


Die Eröffnung

fand am 27. September 1983 statt. Das Gastspiel „Geliebter Lügner“ von Jerome Kilty stand auf dem Premieren-Spielplan und die ersten Gäste trauten sich kaum hinein, denn der traditionell weinrote Empfangsteppich reichte vom Hochparterre hinunter bis auf die Straße - schreckte zunächst das etwas biedere Würzburg. Aber gerade dieser unfränkische Name, das großstädtische Programm und die Riesenauswahl an Getränken begeisterte bald Jung und Alt.

Der Charme
Die darstellende und bildende Kunst hat im Theater Chambinzky nun schon eine lange Tradition. Zahlreiche renommierte Persönlichkeiten standen in den vergangenen fast 35 Jahren auf Würzburgs größter freier Theaterbühne. Sowohl unser Publikum als auch die Künstler schätzen die besondere Atmosphäre, die nur wenige Häuser auf diese Art bieten können. Die Liebe und Leidenschaft zur Kunst und Kultur geben unserem Verein den nötigen Antrieb das Kulturangebot stetig weiter auszubauen.

Die Gegenwart
Heute besteht das Chambinzky aus den drei Säulen Theater | KulturKlub | HausBar, wobei das Theaterangebot um eine weitere Bühne erweitert wurde. Im großen, klimatisierten Theatersaal finden somit bis zu 130 und im KuZu-Kellertheater bis zu 70 Besucher pro Abend Platz. Während der Winterspielzeit können dadurch zeitgleich zwei Produktionen mit jeweils bis zu fünf Spieltagen pro Woche angeboten werden. An den theaterspielfreien Tagen werden die Räumlichkeiten überwiegend vom Chambinzky KulturKlub genutzt.
Der Chambinzky KulturKlub bietet den nötigen Raum und Rahmen für zahlreiche andere darstellende und bildende Künste. Ob Konzerte, Lesungen, Fotografie, Storytelling, Live-Musik, Tanzparties, Comedy, Galerie, Kabarett, Chansons uvm. - der KulturKlub setzt im Bereich des Realisierbaren so gut wie keine Grenzen für Kunst und Kreativität.
Last but not least sorgt die Chambinzky HausBar neben Speis und Trank auch für das allgemeine Wohl und rundet das Angebot für unsere Gäste ab, sodass am Ende alles einen richtigen Gin ergibt.

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