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Alexander Znamenskiy

Dirigent, Pianist

Biografie

Der 1979 in Moskau geborene Alexander Znamenskiy studierte Viola an der Zentralmusikschule des Moskauer Konservatoriums, an der Universität „Mozarteum“ bei Prof. Thomas Riebl und Prof. Veronika Hagen in Salzburg und Kammermusik beim Altenberg-Trio in Wien.
Seit 2003 ist er in Wien tätig, gründete das Razumovsky Quartett und  ist Vizepräsident der „Razumovsky Gesellschaft für Kunst und Kultur“. Als Kammermusiker arbeitete er mit Künstlerinnen wie Lisa Leonskaya, Jean-Bernard Pommier, Paul Gulda und dem Hugo Wolf Quartett zusammen.
2007 wurde er Stipendiat der Alban Berg Stiftung.
Über seine Tätigkeit als Sänger und Chorregent der russisch-orthodoxen Kathedrale zum hl. Nikolaus in Wien entwickelte er sein Interesse für das Orchesterdirigieren.
Neben dem Dirigierstudium an der Musikuniversität Wien bei Prof. Uroš Lajovič, Prof. Simeon Pironkoff gründete er die Wiener Polyphoniker. Dieses Orchester hat zum Ziel, junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen, durch gemeinsames Musizieren Kulturwissen auszutauschen und Wiener Musiktradition zu pflegen. Das Orchester tritt regelmäßig bei Veranstaltungen des Österreichischen Integrationsfonds, sowie des Außenministeriums auf und hat Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
Seine Opernerfahrungen sammelte Alexander Znamenskiy als musikalischer Leiter in diversen Produktionen der universitären Opernabteilung, u.A. in Purcells „King Arthur“ mit historischen Instrumenten.
Im März 2016 debütierte er mit Verdis „Nabucco“ in Szczecin, Polen, und im Dezember 2016 dirigierte er die  Polnisch-Baltische Philharmonie in Gdansk.
Für seine Diplomarbeit instrumentierte er den Cembalokonzertsatz von Dmitri Bortniansky, dem sogenannten „Mozart des Ostens“, und brachte ihn zur österreichischen Uraufführung mit Nataša Veljković als Solistin.
Im Juli 2017 debütierte Alexander Znamenskiy mit dem ORF-Radio-Symphonieorchester Wien im Goldenen Musikvereinsaal und übernahm folgend die Leitung des Orchesters „Mozart Collegium Wien“.
Bei der Eröffnung der Saison 2017-18 in der Wiener Staatsoper half er bei den Einstudierungen für Prokofjews „Spieler“ unter der Leitung von Simone Young.
Im Rahmen des Projekts „Feedback Orchestra“ unter der Teilnahme von Wiener Staatsopern-Solisten und Wiener Philharmonikern dirigierte er „La Bohème“ von Giacomo Puccini.
Im April 2018 nahm Alexander Znamenskiy das Chor-Album „RED GLORY“ beim „Warner Chappell“ Verlag auf, welches für die "Best Productional Music Awards" in London nominiert wurde.
Da Alexander Znamenskiy nun schon mehr als die Hälfte seines Lebens in Österreich verbringt, fühlt er sich sowohl in östlichen, als auch in westlichen Musiktraditionen heimisch und  bemüht sich unter anderem, Brücken zwischen Ost und West zu bauen, indem er versucht, die gemeinsamen kulturellen Traditionen geistig präsent zu erhalten.


Alexander Znamensky, who was born in Moscow in 1979, studied viola and chamber music at the Central Music School of the Moscow Conservatoire. From 1997 to 2005, he studied viola performance with Prof. Thomas Riebl and Prof. Veronika Hagen at the Mozarteum in Salzburg and the special subject of chamber music with the Altenberg Trio in Vienna.
Since 2003, he has worked in Vienna, founded the Razumovsky Quartet and is Vice-president of the Razumovsky Society for Art and Culture.
He has been working as a chamber musician with Elisabeth Leonskaja, Jean-Bernard Pommier, Paul Gulda and the Hugo Wolf Quartet.
In 2007, he became a scholarship from the Alban Berg Foundation of Vienna.
Through his work as a conductor of the Choir in the Russian-Orthodox Cathedral in Vienna, he found his passion in conducting.
From 2012 to 2017 he studied conducting with Prof. Uroš Lajovic and Prof. Simeon Pironkoff at the Vienna University of Music. He also attended master-classes with Bertrand de Billy, Fabio Luisi and Yuri Simonov. In 2013, Alexander Znamenskiy founded the Viennese Polyphonics, a European integration orchestra. Since then, he performs regularly with his orchestra in Austria and abroad.
Since 2016 he has been the music director of several productions in the Opera Studio of the Vienna Music University, for example at Purcell’s “King Arthur” with historical instruments.
His Opera-Debut was in March 2016 with Verdi’s Nabucco in Szczecin, Poland and in December 2016 he conducted Polish-Baltic Philharmonic Orchestra in Gdansk.
For his diploma concerto in june 2017 he performed Prokofiev’s “Love for three oranges” Suite with the Viennese RSO in the Golden Hall of the Musikverein.
After that he was offered to be a chief conductor of “Mozart Collegium Wien”.
At the opening of Season 2017/18 in the Vienna State Opera, he assisted Simone Young in the production of Prokofjews “Gambler”.

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Profildaten

Geburtsdatum
13.08.1979
Geburtsort
Moskau

PDF-Dokumente zum Download

Produktionen

2017
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
La Cenerentola (2018)

Gioachino Rossini
Leitung: Daniel Foki
Dirigat, Musikalische Leitung
10/2017 bis 06/2018

2016
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
King Arthur (2017)

Henry Purcell
Leitung: Beverly Blankenship, Michal Juraszek
Dirigat, Musikalische Leitung - Historische Instrumenten
10/2016 bis 06/2017

Opera na Zamku
Nabucco (2004)

Giuseppe Verdi
Leitung: Olga Iwanowa
Dirigat, Musikalische Leitung
02/2016 bis 03/2016

Berufserfahrung

Jetzt

Künstlerischer Leiter
Wiener Polyphoniker JIO
Seit 10/2012

2007

Chorregent (mit Personalverantwortung)
Die russisch-orthodoxe Kathedrale zum Heiligen Nikolaus, Wien
09/2007 bis 09/2013

Ausbildung

Orchesterdirigieren

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Studium, Abschluss 2017

Konzertfach Viola

Universität Mozarteum Salzburg
Studium, Abschluss 2005

Spezialfach Kammermusik

MUK - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien
Studium, 2002 - 2003

Kontakt

  • alexander.znamenskiy@gmail.com

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