Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch"

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Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch bildet heute in vier Abteilungen aus: Schauspiel, Regie, Puppenspiel und Tanz. Im Mittelpunkt der Ausbildung steht die Persönlichkeit eines jeden Studierenden und einer jeden Studierenden, und dies vom ersten bis zum letzten Tag des Studiums. Die Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen auf höchstem Niveau durch Lehrende, die zum großen Teil selbst in der Theaterpraxis wirken, ist der eine Hauptpfeiler des Ausbildungskonzepts. Dazu kommt, als zweite Stütze, der enge, intensive Kontakt zwischen Dozenten und Studierenden. Dank exzellenter Lehre und vorzüglicher Betreuungsstrukturen übt die HfS eine enorme Anziehungskraft auf Bewerberinnen und Bewerber sowie auf renommierte Fachkräfte aus dem In- und Ausland aus. Umgekehrt arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen der Hochschule als gefragte Gastdozenten an Partnerinstituten rund um den Globus. Lehrend wie lernend auf gesicherter Grundlage zu experimentieren, und zwar praxisnah, das ist der Anspruch der Ernst-Busch-Schule.


Das bat-Studiotheater liegt mitten im Prenzlauer Berg, zwischen Kollwitzplatz und Wasserturm, zwischen Schönhauser und Prenzlauer Allee.
In den Jahren 1887-89 wurde das Gebäude als Tanzsaal errichtet, später zum Hinterhofkino ROXY umgebaut. In den 60er Jahren gründeten Wolf Biermann und Brigitte Soubeyran hier das Berliner Arbeiter- und Studententheater, kurz bat genannt. Die ersten Inszenierungen des jungen Theaters, „Berliner Brautgang“ und „George Dandin“, fanden beim Publikum großen Anklang, erregten aber das Missfallen der Kulturbürokratie, so dass das bat schon kurze Zeit nach seiner Gründung geschlossen wurde.

Der Name blieb, die Staatliche Schauspielschule konnte hier einige Aufführungen zeigen.
1974 wurde das Haus dann zum Sitz des damals gegründeten Regieinstituts, das 1981 in die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ integriert wurde. Heute ist das bat Spielstätte für die Studio-, Diplom- und Praktikuminszenierungen sowie Werkstattabende der Studierenden der Hochschule die hier erste Erfahrungen mit ihrem Publikum sammeln können und ihre künstlerischen Fähigkeiten in der Theaterpraxis entwickeln. Den Zuschauern bietet sich hier eine ausgezeichnete Gelegenheit, immer wieder neue junge Künstlergenerationen kennen zu lernen, bevor sie ihren Weg in die Theater nehmen.

Über die Jahre gab es immer wieder Pläne für verschiedene Umbauten, um die Ausbildung noch effektiver und moderner zu gestalten. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 konnte der Umbau endlich realisiert werden. Saal, Bühne und Foyer wurden gründlich saniert und umgestaltet.
Durch die industrielle Anmutung der blanken Ziegelwände und den Entfall von Bühnenschräge und Zuschauertraverse macht nun auch die Architektur deutlich, dass das bat Labor für die unterschiedlichsten Theaterexperimente der Studierenden ist.

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Business

Organization type
Bildungsstätte
Legal form
KdöR
Also known as:
bat-Studiotheater

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