Künstler*innen-Bewerbungen

Der KIBA 2018/19 ist da

29.08.2018

KIBA-Titelseite

Über fast nichts gibt es so viele Mythen wie über die "richtige Bewerbung" am Theater. Von der hängt alles ab, sagen manche. Da fallen schnell Sätze wie "Du musst unbedingt..." oder "Die Theater wollen auf gar keinen Fall...". Das war uns zu viel Theater-Nebel. Deshalb haben wir einfach mal direkt nachgefragt. Die Antworten kann man bei uns nachlesen...

Zum 4. Mal haben wir die Entscheider*innen an den Stadt-, Staats- und Landestheatern befragt, wie Künstler*innen sich bei ihnen bewerben sollten – und wie sich Kandidatinn*en auf das Vorsingen bzw. Vorsprechen vorbereiten sollten. Und siehe da - über 60 Theaterleute haben geantwortet. So ist die 4. Ausgabe des Künstlerischen Initiativ-Bewerbungsalmanchs (KIBA 18/19) entstanden, die jetzt kostenlos zum Download bereitsteht. Die Antworten sind so wie die Menschen – höchst individuell.

Sabine Schweitzer, die Operndirektorin des Theater Bielefeld schreibt zum Beispiel:

Kein allgemeines: „Sehr geehrte Damen und Herren...“ - wenn wir uns
die Mühe machen, Initiativbewerbungen zu lesen, sollte der Bewerber sich auch Mühe
bei der Recherche machen. Es gibt Internet... Es hilft auch, die aktuelle Ausrichtung
eines Hauses anzuschauen. Wenn ich nicht an neuer Musik und Regiearbeit
interessiert bin oder mir zu fein bin, auch an Schulprojekten mitzuwirken: nein,
danke. Sie brauchen wir nicht.


Klare Aussage. Und so kann man feststellen: "Die Theater" gibt es nicht. "Richtig" und "falsch" auch nicht. Im Bewerbungsverfahren agieren Menschen. Deshalb ist die jährliche Erstellung des KIBA so wichtig. Er bildet die aktuellen und individuellen Vorlieben der Ansprechpartner*innen am Theater ab.

Je mehr KIBA, desto weniger Unklarheit, desto weniger Ärgernis und Frustration bei den Theater-Bewerbungen. Viel Spaß beim Lesen und Verwirklichen!

Der KIBA 18/19 steht auf https://www.theapolis.de/de/kiba zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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