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Marijn Simons

Dirigent

Biografie

Marijn Simons ist Dirigent, Gründer und künstlerischer Leiter des Simons Ensembles. Seit 2012 ist er musikalischer Assistent von Herrn Prof. Marcus Bosch bei den Opernfestspielen in Heidenheim, wo er jährlich verschiedene Vorstellungen mit den Stuttgarter Philharmonikern dirigiert. Während der 2013er Opernfestspiele Heidenheim war Simons künstlerischer Leiter des alle zwei Jahre stattfindenden Zeitgenossen Festivals.

Simons hat u.a. das WDR Funkhausorchester Köln, Nürnberger Symphoniker, Sinfonieorchester Aachen, Neue Musik Ensemble Aachen, Leipzig Symphoniker, Staatsorchester Rheinische Philharmonie (Koblenz), der Südwestdeutschen Philharmonie (Konstanz), Philharmonie Südwestfalen, Cappella Aquileia (Heidenheim), Audite Nova Ensemble (Heidenheim), Orquesta Sinfónica del IPN (Mexiko-Stadt), Orquesta Sinfónica Nacional de Guatemala, National Radio Chamber Orchestra (Bukarest), State Philharmonic Orchestra of Sibiu, St. Petersburg Chamber Orchestra, Jekaterinburg Kammerorchester, State Safonov Philharmonic Orchestra (Russland), Limburg Symphony Orchestra, Nieuw Amsterdams Peil, das Simons Ensemble und der Tschechische Philharmonische Chor Brno dirigiert. Mit der Charkiwer Philharmonie dirigierte Simons die ukrainische Erstaufführung von Mahlers symphonischer Satz “Blumine”. Zukünftige Engagements beinhalten eine(r) Aufführung seiner eigenen Sinfonie Nr. 3 während des Enescu Festivals im Jahr 2021.

Simons ist auch weltweit als Geiger aufgetreten. Zu den Highlights aus seiner Solo-Karriere gehören die Uraufführung von Villa-Lobos’ Violinkonzert “Fantasia de Movimentos Mixtos” mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de México unter der Leitung von Enrique Diemecke, die italienische Erstaufführung des 2. Violinkonzerts von Milhaud mit dem Orquesta Sinfónica Siciliana und die niederländische Erstaufführung von MacMillans Violinkonzert “A Deep but Dazzling Darkness” mit dem Radio Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten. Simons spielte auch als Konzertmeister bei mehreren deutschen Orchestern, darunter das Aachener Sinfonieorchester, die Nürnberger Staatsphilharmonie und an der Deutschen Oper am Rhein mit den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern.

Simons' Kompositionen wurden von Dirigenten und Solisten wie Esa-Pekka Salonen, Marin Alsop, Peter Eötvös, James MacMillan, Marcus Bosch, Christian Lindberg, Evelyn Glennie, Colin Currie, Liza Ferschtman, Dorothee Oberlinger und von Orchestern und Ensembles wie dem Los Angeles Philharmonic, Cabrillo Festival Orchestra, Rotterdam Philharmonic, The Hague Philharmonic, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Amsterdam Sinfonietta, Sinfonieorchester Aachen, Prager Kammerorchester, Vietnam National Symphony Orchestra, Cuarteto Latinoamericano, Tambuco Percussion Ensemble und den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker beauftragt und uraufgeführt.

Simons war Composer-in-Residence beim Cabrillo Festival, beim Delfter Kammermusikfestival, beim Orlando Festival und beim Zeitgenossen Festival. Seine Kompositionen wurden in Konzerthäusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Dortmund, der Kölner Philharmonie, der Walt Disney Concert Hall (Los Angeles), dem Nationalen Zentrum der Künste (Mexiko-Stadt) und dem Hanoi Opera House aufgeführt. Er erhielt den Philip Morris Arts Prize, den Limburg Culture Award, den Wim Bary Perspective Award und seine Komposition “The City of the Soul” wurde 2001 zur besten niederländischen Chorkomposition gewählt. Aufnahmen seiner Musik wurden von Composers’ Voice, Etcetera, NorthWest Classics, Quintone, Amstel Records und Erasmus-Labels veröffentlicht.

Im Oktober 2014 wurde seine erste Oper “Emilia Galotti” im Auftrag des Koblenzer Theaters uraufgeführt. Zukünftige Aufträge beinhalten u. a. eine neue Oper für das Linzer Theater.

Simons wurde 1982 in den Niederlanden geboren. Er studierte Violine bei Prof. Saschko Gawriloff, Komposition bei Daan Manneke und James MacMillan und Dirigieren bei Ed Spanjaard, Jean-Bernard Pommier und Prof. Kenneth Kiesler.

www.marijnsimons.com

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