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Markus Hollop

Sänger und Kulturmanager

Biografie

Der Berliner Bassist Markus Hollop erhielt seine musikalische Grundausbildung als Knabensopran im Staats- und Domchor Berlin und als Solo-Hornist in verschiedenen Berliner Jugendorchestern. Er studierte Konzert- und Operngesang an der Musikhochschule München bei Prof. Josef Loibl und startete schon früh eine internationale Karriere, die ihn an die größten europäischen Opernhäuser und Festivals führte, beispielhaft seien hier die Bayerische Staatsoper, die Komische Oper Berlin, die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden, das Teatro del Liceu Barcelona, die Salzburger Osterfestspiele und das Edinburgh Festival genannt. Er hat mit Dirigenten wie Claudio Abbado, John Eliot Gardiner, Kent Nagano, James Conlon, Donald Runnicles und Zubin Mehta sowie Regisseuren wie Peter Konwitschny, Andreas Homoki, Damiano Michieletti, Nicolas Joel, Peter Stein und Robert Carsen gearbeitet. Zu seinem Repertoire gehören alle großen romantischen Partien des deutschen, französischen und italienischen Bassfachs, dazu viel zeitgenössische Musik, die ihm seit Anfang seiner Karriere ein besonderes Anliegen war (so debütierte er z.B. als Sänger 1988 bei der 1. Münchener Biennale für modernes Musiktheater) sowie viel Lied- und Konzertrepertoire. Für die CD-Aufnahme von „Doktor Faust“ (Ferruccio Busoni) unter der Leitung von Kent Nagano wurde er 2001 mit einem Grammophone Award („Grammy“) ausgezeichnet.

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