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Susanne von Tobien

Musikdramaturgin - Lektorin/Autorin/Übersetzerin - Gesangspädagogin - Sprachcoach

Biografie

Susanne von Tobien studierte zunächst an den Universitäten Freiburg, Mainz und Frankfurt Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik. Nach Abschluss des Magisterstudiums mit einer Arbeit über die Gesangsästhetik in der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts nahm sie ihr Gesangsstudium an der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität bei Melinda Paulsen auf und legte 2002 ihre Diplomprüfung mit Auszeichnung ab. Zuletzt studierte Susanne von Tobien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. „Theater- und Orchestermanagement“. 2003–2005 war sie im Rahmen eines Lehrauftrags an der Universität Mainz als Gesangslehrerin tätig und konnte sich seit 1995 in zahlreichen Konzerten die wichtigsten Alt- und Mezzosopranpartien des Konzert- und Oratorienrepertoires sowie vielfältige Programme für Liederabende und Kammerkonzerte erarbeiten. Projekte mit verschiedenen professionellen Vokalensembles führten zudem zur Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Dirigenten, u.a. Herbert Blomstedt, Enoch zu Guttenberg, Michael Hofstetter, Heinz Holliger, Roland Kluttig, Jonathan Nott und Steven Sloane. Ihre berufliche Selbständigkeit ermöglichte Susanne von Tobien, sich gleichermaßen als Künstlerin wie auch als Musikwissenschaftlerin zu entwickeln. Dies führte seit 1996 zu einer langjährigen und engen Zusammenarbeit mit der Internationalen Kammermusikakademie Kronberg, für die sie vor allem die inhaltliche Konzeption und wissenschaftliche Beratung von Ausstellungen u.a. über Mstislaw Rostropowitsch, Gidon Kremer, Luigi Boccherini, Pablo Casals, Emanuel Feuermann, Janos Starker oder Paul Hindemith übernommen hat. Weitere Stationen waren 1995–1998 der Musikverlag Breitkopf & Härtel sowie verschiedene Institutionen im Bereich des Konzert- und Kulturmanagements. Nach ersten Verpflichtungen am Stadttheater Gießen als Dramaturgin sowie im Bereich von Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, war sie zuletzt von 2010 - 2013 als Musiktheater- und Konzertdramaturgin am Landestheater Coburg engagiert und war im Anschluss daran als freischaffende Dramaturgin, Lektorin, Gesangspädagogin und Sprachcoach tätig. Juni 2017 kehrte sie für eine Spielzeit als Leitende Dramaturgin für Musiktheater, Konzert und Ballett an das Landestheater Coburg zurück. Ab der Spielzeit 2018/19 ist sie als Dramaturgin für Musiktheater und stellvertretende Operndirektorin am Theater für Niedersachsen in Hildesheim engagiert. Neben diversen Buchübersetzungen erschienen 1998–2008 zahlreiche Artikel in der Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“.

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— 25. Mai 2018

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