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Wochenrückblick #41/19

Kulturkampf von Rechts, Machtkampf von Innen

Dass AfD und Konsorten in den letzten Monaten immer wieder versucht haben, deutsche Theater mundtot zu machen, ist hinlänglich bekannt. So geschehen auch Ende März dieses Jahres im sächsischen Freiberg: Dort wurde eine Diskussionsveranstaltung im Theater auf Druck der AfD kurzfristig ins Rathaus verlegt, um die „politische Neutralität“ der Kultureinrichtung zu wahren. Jetzt legt die AfD-Fraktion im Stadtrat nach. Außerdem haben wir Literaturempfehlungen und teilerfolgreiche soziale Experimente im Programm.

Wochenrückblick #40/19

Sabbaticals und aufhören, wenn es am schönsten ist

Das Theater verändert sich, langsam aber sicher: Doppelspitzen, Sabbaticals von Leiterinnen, und dann geht gar eine, "wenn es am schönsten ist" - auch, um andere Perspektiven zu ermöglichen. Da tut sich doch was im feudalen System! Oder?

Wochenrückblick #39/19

Die eigenen Reihen hinterfragen

Da beklagt man sich im vorletzten Wochenrückblick einmal über den Mangel an gesellschaftspolitischer Sichtbarkeit von Theater- und Filmschaffenden jenseits ihrer jeweiligen Bühnen, und kaum zwei Wochen später sind die Nachrichtenportale prall gefüllt mit flammenden Reden, spannenden Thesen und Skandalen. Was diese Woche wieder einmal schmerzhaft deutlich wird: Wir sind nicht alle auf der gleichen Seite und von manchen Vertreter*innen des eigenen Berufsstandes möchte man sich vehement distanzieren.

Wochenrückblick #38/19

Klima, Kultur, Kommissionen

Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende: Bundesweit demonstrierten zehntausende Menschen für effektiveren Klimaschutz, die Pläne der neuen EU-Kommission wurden vorgestellt - und haben durchaus Auswirkungen auf den kulturellen Bereich - in Rostock hat man sich auf einen Neubau-Entwurf für das Volkstheater geeinigt. Vieles ist in Bewegung geraten diese Woche - nur die Richtung ist in manchen Fällen noch unklar.

Wochenrückblick #37/19

Machen wir uns sichtbar!

Die Feuilleton-Seiten sind zwar keineswegs gähnend leer im Monat der Spielzeiteröffnungen, jenseits von Kritiken sind die Themenfelder jedoch beschränkt. Um unseren Wochenrückblick nicht ebenfalls dieser Beschränktheit zu unterwerfen, widmen wir uns neben den wenigen aktuellen Geschehnissen auch der Frage nach Relevanz und Sichtbarkeit von Themen innerhalb eines Theaterbetriebs.

Neu bei Theapolis

Produktionen - das Gedächtnis der Theaterwelt

Wir haben einen neuen Themenbereich bei Theapolis gelauncht: 'Produktionen' - eine Datenbank der Inszenierungen aller Theater und Ensembles. Und Du kannst kostenlos Deine Mitwirkung eintragen und Dich mit Deinen Produktionen hinzufügen.

Wochenrückblick #36/19

Soll- und Ist-Zustände

Mit dem Spielzeitbeginn finden vielerorts neue Ideen endlich Umsetzung: Ein neues Theater-Festival, barrierefreies Theater durch Audiodeskription... Andernorts herrscht jedoch Unzufriedenheit über die momentanen Bedingungen und es werden Forderungen von verschiedenen Seiten laut. Ach ja, und dann ist da noch die Frage um den Esel....

KIBA 19/20

Er ist da!

Der diesjährige KIBA ist frischer, informativer und lebendiger denn je! Warum? Weil wir uns diesmal mit dem Jungen Ensemble-Netzwerk zusammengeschlossen haben, um uns Insidertipps von den Intendant*innen und Spartenleiter*innen an den deutschsprachigen Theatern zu holen. Und warum noch?

Wochenrückblick #35/19

Druck auf die Kulturpolitik: Bedrückende und berückende Kulturpolitik

Manche Theater stehen kurz vor ihren Eröffnungspremieren und dann sind ja auch noch Wahlen in Sachsen und Brandenburg. Wie wird die AfD abschneiden und was wird das für die Kulturpolitik bedeuten? In den letzten Jahren hat die erstarkende Neue Rechte vielerorts Druck auf Kulturinstitutionen ausgeübt, und wo dies nicht der Fall ist, stehen Theater durch Sparmaßnahmen mit dem Rücken zur Wand.

Wochenrückblick #34/19

Befragt, verleumdet, ausgezeichnet

Am Dienstag hat das Landgericht Düsseldorf in zweiter Instanz bestätigt: Die Kündigung von Adolphe Binder als Intendantin des Wuppertaler Tanztheaters im vergangenen Jahr ist unwirksam. Je länger das Verfahren lief, desto mehr Details kamen zutage, die die Stadt Wuppertal in keinem guten Licht erscheinen lassen.

KIBA / Schauspiel Heidelberg

"Sprechen Sie uns an!"

Holger Schultze, Intendant am Theater Heidelberg, sprach mit Karen Suender von Theapolis darüber, was Schauspieler*innen bei einer Bewerbung beachten sollten, wie in Heidelberg die Vorsprechen ablaufen und warum das persönliche Kennenlernen so wichtig ist.

Wochenrückblick #33/19

MeToo erreicht die Oper

Machtmissbrauch und sexistische Strukturen waren in jedem Bereich der darstellenden Künste in den letzten Jahrzehnten gang und gäbe, öffentlich und wirksam angeprangert werden sie erst seit der MeToo-Debatte. Dass diese auch die Oper als tendenziell konservatives Feld erreichen würde, war nur eine Frage der Zeit.

KIBA / Oper Graz

"Das Allerwichtigste ist die Qualität der Soundfiles"

Michael Barobeck, der Künstlerische Betriebsdirektor der Oper Graz, ist dort für die Bewerbungen von Sänger*innen zuständig. Was für ihn eine gute Bewerbung ausmacht und worauf es sonst noch ankommt, darüber sprach er mit Julian Gutmann vom Jungen Ensemble-Netzwerk.

KIBA / Volkstheater Rostock

"Ein offener Austausch ist uns wichtig"

Anna Langhoff, Leitende Schauspieldramaturgin am Volkstheater Rostock, im Gespräch mit Tanja Merlin Graf vom Jungen Ensemble-Netzwerk.

KIBA / Theater Altenburg Gera

"Wir betrachten ein Vorsprechen als ein Kennenlernen"

"Wichtig ist mir ein höflicher Umgangston ohne viel Selbstbeweihräucherung." Worauf Manuel Kressin, Schauspieldirektor am Theater Altenburg Gera, außerdem noch Wert legt, wenn es um Schauspielbewerbungen geht - das hat er Ruth Bohsung vom Jungen Ensemble-Netzwerk verraten.

KIBA / Theater Pforzheim

Der Funke muss überspringen

"Ich weiß nicht, ob es fürs Theater interessant ist, ob jemand Skifahren kann." Hannes Hametner, Oberspielleiter am Theater Pforzheim, erzählt Anna Paula Muth vom Jungen Ensemble-Netzwerk, worauf es ihm bei Bewerbungen von Schauspieler*innen ankommt.