Theater der Keller

Köln Deutschland
Leute
Produktionen
News

Über

Das Theater der Keller ist ein Privattheater in der Kölner Südstadt. Es steht in Kooperation mit der Schauspielschule der Keller. Das Theater wurde 1955 von dem Schauspieler-Ehepaar Marianne Jentgens und Heinz Opfinger gegründet, die auch seine ersten Intendanten waren. Bis 1970 leite Jentgens das Theater zusammen mit ihrem Mann, von 1970 bis zu ihrem Tod 1974 alleine.

Die erste Spielstätte des Theaters war ein ehemaliger Luftschutzbunker in Köln-Lindenthal. Daher stammt der Name „der Keller“. Die Eröffnung des Theaters fand am 11. Oktober 1955 mit einer Aufführung der Geschlossenen Gesellschaft von Jean-Paul Sartre statt.

1954 zog das Theater in den Kölner Norden. Seit 1974 ist es in einer ehemaligen Entbindungsklinik in der Kölner Südstadt beheimatet. Das Haus hat zwei Bühnen, die jeweils 99 Zuschauern Platz bieten.

Seit 2013/14 leitet Heinz Simon Keller das Theater. Der Spielplan ist geprägt von zeitgenössische Theaterstücken, darunter viele Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen. Die Stücke behandeln aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft, oft mit einem lokalen Bezug. Im Anschluss an die Aufführungen finden regelmäßig Diskussionen mit dem Publikum statt.

Mit der Schauspielschule der Keller gibt es eine enge Zusammenarbeit. Einmal pro Spielzeit wird ein Abschlussprojekt von Absolventen der Schule im Theater der Keller gezeigt.

Produktionen und Schauspielschüler des Theaters der Keller wurden mehrfach von der SK Stiftung Kultur ausgezeichnet. Das Theater erhielt viermal den Kölner Theaterpreis (1980, 1994, 2000 und 2003), einmal den Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater (2007) und einmal den Jugendtheaterpreis (1996).

Mehr→

Betrieb

Organisationsart
Privattheater
Sparten
Schauspiel
Rechtsform
e.V.

Spielstätten

Saal

Plätze 99

Kontakt