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Brandon Keith Brown

Conductor

Biografie

Dirigent Brandon Keith Brown verbindet amerikanischen Geist mit deutscher Musiktradition.

Im Anschluss an sein Studium, das er am Peabody Institute in Baltimore 2011 mit Auszeichnung abschloss, zog er nach Europa, um seine Erfahrungen in Meisterklassen bei den Salzburger Festspielen, in Leipzig und in der Tonhalle Zürich auszubauen. In Deutschland schaffte es Brandon Keith Brown gleich 2012 beim Internationalen Dirigentenwettbewerb „Sir Georg Solti“ ins Finale – und gewann als Publikumsliebling. Mit seiner effizienten, flexiblen und doch persönlich engagierten Arbeitsweise empfahl er sich für erste Dirigate, die zu zahlreichen Wiedereinladungen führten.

Seinen Weg zur Musik fand Brandon Keith Brown in der Grundschule, in der eine engagierte Musiklehrerin Grundlagen der Komposition durch praktische Aufgaben vermittelte. Darüber hinaus eignete er sich als Autodidakt das Klavierspiel an. Schon nach einem Jahr professionellem Geigenunterricht wurde er im staatlichen Jugendorchester und dann am Konservatorium Carolina School of the Arts aufgenommen. Mit 17 Jahren wurde er von Roland und Almita Vamos zum Studium ans Oberlin Conservatory of Music eingeladen, an dem er bereits erste Dirigiererfahrungen sammelte. Später folgte er seinen Lehrern an die Northwestern University. Brandon Keith Brown besuchte David Zinmans Meisterklasse in Aspen, Kurt Masurs Kurse in Manhattan und erarbeitete mit Lorin Maazel in Castleton Opernrepertoire. 2011 schloss er sein Studium am Peabody Institute der Johns Hopkins University mit höchster Auszeichnung ab.

Die Ausbildung krönt nun seine Dirigiertätigkeit in den USA und in Europa. In Berlin gestaltete er am Pult des Rundfunk-Sinfonieorchesters 2016 eine „spannende, makellose Wiedergabe“ (Neues Deutschland) von Mozarts „Prager Sinfonie“. Konzert- und Opernengagements führten Brown nach Karlsruhe und Jena, wo er mit Bruckners Sechster Symphonie beeindruckte, nach Weimar und 2016 mit Die Lustigen Weiber von Windsor nach Würzburg. In den USA leitete er das Detroit Symphony Orchestra und das Civic Orchestra of Chicago.

„Brandon Keith Brown, der junge US-amerikanische Dirigent, besorgte mit dem rsb eine spannende, makellose Wiedergabe.“ Neues Deutschland

„So befreit hat die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) in einem Sinfoniekonzert schon lange nicht mehr gespielt. So erfrischend ausgelassen wie unter dem jungen amerikanischen Gastdirigenten Brandon Keith Brown.“
„(...) offenbarte er im Großen Haus des Musiktheaters im Revier ein ausgeprägtes Gespür für akkurat ausgeleuchtet Details. Und das paart sich bei Brown auf das glücklichste mit beflügelnder Musizierlust. Der Dirigent setzt sich erfrischend ungehemmt, ohne falsche Ehrfurcht, mit der großen europäischen Musiktradition auseinander.“
„(...) und erst recht der von Brown unter begeistertem Beifall vom Sockel auf Augenhöhe
geholte Titan Beethoven.“ Recklinghäuser Zeitung

„Mit ihrer so sanften wie eindringlichen, klanglich ausgefeilten Interpretation dieser Idylle erspielte sich die Staatskapelle und ihr junger Dirigent sehr herzlichen Schlussapplaus.“ Badische Neuste Nachrichten

„Die Badische Staatskapelle Karlsruhe stellte für diesen Konzertabend ein äußerst anspruchsvolles Programm zusammen, das von dem jungen Dirigenten mit Bravour
gemeistert wurde.“ KLASSIK.COM

6. Dirigierwettbewerb Sir Georg Solti
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„Alle zwei Jahre veranstalten die namhaften Frankfurter Kulturinstitutionen den Sir Georg Solti Dirigierwettbewerb. Dieses Jahr meldeten sich über 405 junge Dirigenten aus 72 Ländern. Zehn Bewerber kamen in die Endauswahl. Das Finale fand am Sonntagvormittag in der Alten Oper Frankfurt statt. Der Australier Daniel Smith, der Chinese Daye Lin und der US-Amerikaner Brandon Keith Brown standen am Pult des hr-Sinfonieorchesters.“
„Die Wiedergabe von Ravels Werk gelang dem Amerikaner Brandon Keith Brown am überzeugendsten. Auch seine Interpretation der Ouvertüre zu Wagners Oper Rienzi wurde bei ihm zu einer spannenden Angelegenheit. Voller Temperament und Gestaltungspotential vermied er jegliche sachlich-kühle Vorgehensweise. Hier stand ein junger Dirigent am Pult, der es verstand, eine eigene Klangsprache zu kreieren und mit dem Orchester zu atmen. Spannung und Dynamik konnte an diesem Vormittag nur der Amerikaner aufbauen (...) Brandon Keith Brown, erklärter Favorit des Publikums, erhielt den dritten Preis. Das größte Entwicklungspotential hat Brown allemal, denn sein Dirigat besaß Tiefgang sowie Gefühl wie auch den Drang zum Gestalten. Ohne diese Eigenschaften wird ein Dirigent kaum langfristig dem Publikum gefallen können.“
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