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Cornelia von Kerssenbrock

Dirigentin, Musikalische Leitung Opernfestival Gut Immling / Chiemgau

Biografie

Cornelia von Kerssenbrock ist Musikalische Leiterin des „Opernfestivals Gut Immling“. Im Rahmen Ihrer Tätigkeit hat sie dort seit 2002 zahlreiche Konzerte und Opernproduktionen mit den Münchner Symphonikern, dem eigenen Festivalorchester und weiteren Orchestern dirigiert. Konzerte und Opernproduktionen in Deutschland leitete sie unter anderen mit der Radio Philharmonie Hannover des NDR, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle/Saale, den Orchestern der Staatstheater Kassel und Mainz, den Hamburger Symphonikern, den Münchner Symphonikern, Berliner Sinfonieorchester, der Südwestphälischen Philharmonie, dem Südbayrischen Städtetheater Passau und bei diversen Festivals wie „Winterzauber Bad Kissingen“, „Thurn und Taxis Schloßfestspiele Regensburg“ , in der Alten Oper Frankfurt, in der Stuttgarter Liederhalle, am Stadttheater Schweinfurt u.a. Regelmäßig gastiert sie im Ausland, in Tschechien (Radio Philharmonie Pilsen, Karlsbader Sinfonieorchester), Rumänien (Staatsphilharmonie Moldova, Filarmonia Bacau, Staatsoper Klausenburg), Aserbaidschan (Staatsphilharmonie Baku, Staatsoper Baku), Georgien (Georgisches Staatsorchester, Radio- Sinfonieorchester Tiflis, Staatsoper Tiflis, ´Staatliches Kammerorchester Tiflis), Russland („Neue Oper“ Moskau), Schweiz (Stadttheater Biel/Solothurn)und Quatar (Quatar Philharmonic Orchestra). Sie arbeitete mit diversen Barockensembles wie z.Bsp. dem Barockensemble „La Beata Olanda“(Freiburg) und wurde in Halle/Saale im Rahmen der Händel Festspiele mit dem „Händel-Förderpreis 1999“ der Stadt Halle/Saale ausgezeichnet. Vorreiter in Sachen Barock und „Aufführungspraxis Alter Musik“ war sie in Tiflis/Georgien, wo sie neben einigen Konzerten mit Barockmusik die „Händel – Uraufführung“ dieses Landes mit der Oper „Amadigi“ dirigierte, ebenso an der Staatsoper Krakau/Polen mit der Aufführung der Oper „Orpheus und Euridice“/Gluck. Vivaldis „Orlando“ am Südbayrischen Städtetheater Passau, Händels „Orlando“und Rossinis "Tancredi" am Stadttheater Biel/Solothurn (Schweiz), Händels "Orlando" und "Julius Caesar" beim Opernfestival Gut Immling sind weitere Produktionen unter ihrer Leitung. Sie studierte am Mozarteum Salzburg (Kirchenmusik), an der Musikhochschule Freiburg (Orchesterleitung bei Prof.Dr. Peter Gülke) und an der Accademia Chigiana in Siena/Italien (Dirigenten-Meisterklasse von Gianluigi Gelmetti). 1996 erhielt sie den Würdigungspreis1995/96 des Bundesministeriums für Kunst Wien/Österreich und war von 2001 bis 2006 Stipendiatin des „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates, in dessen Künstlerliste „Maestro von Morgen“ sie 2004 aufgenommen wurde. Ebenfalls 2004 bekam sie den „Zonta Musikpreis 2004“.

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Aktuelles

Pressestimmen MEDIENECHO ZUR FESTSPIELSAISON 2015 TOSCA “(…) das große Gefühl, das Cornelia von Kerssenbrock mit den Münchner Symphonikern souverän und klangschön auf die Bühne bringt.” (BR Klassik) HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN “Stets den leichten Tonfall der Opéra comique bewahrend treibt Cornelia von Kerssenbrock das Geschehen mit forschen Tempi voran und balanciert nach den schmissigen Trinkliedern von Hoffmanns Saufkumpanen in den drei mittleren Akten mit vollendeter Eleganz auf dem schmalen Grat zwischen empfindsamem Drama und Ironie.” (Münchner Merkur) BA-ROCK-OPER "XERXES" “Im Continuo mischen sich zu den auf Deutsch gesungenen Rezitativen gelegentlich arabische Noten, die Solisten improvisieren im Anschluss an ihre auf Italienisch gesungenen Arien meist kurze jazzige Sequenzen mit Händel`schen Motiven – und das alles kommt herrlich locker und frisch daher.” Vivaldi: „Orlando furioso“ Südostbayerisches Städtetheater Passau (…) Einhellig war der Applaus für die musikalische Leistung. Am Pult steht Cornelia von Kerssenbrock, die strukturierend arbeitet und die Gegensätze herausstellt. Schroff werden die Umbrüche gezeichnet, pointiert sind die harmonischen Wechsel; auch die schönen Arien gleiten nie in einen rein gefälligen Gestus ab. Spannend und hochdramatisch ist diese Interpretation, eine schöne Ensembleleistung. (…) Passauer Neue Presse (…) Zusammengehalten wird alles von der engagierten Cornelia von Kerssenbrock. Die junge Dirigentin spornte das Orchester gewaltig an. Auch wenn ihr kein Spezialistenensemble zur Verfügung stand (…), kommt richtiges Vivaldi-Gefühl auf.(…) Bayernkurier (…) Tatsächlich entwickelte Cornelia von Kerssenbrock mit der Niederbayrischen Philharmonie einen erfreulich unverschliffenen, sehr direkten Vivaldi-Klang. (…) Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl Giuseppe Verdi: Ein Maskenball Opernfestival Gut Immling Münchener Symphoniker Hohe Kunst im Reithallen-Opernhaus Beim Opernfestival auf Gut Immling kam Verdi so zur Aufführung, wie er sein muss – lebendig und temporeich (…) dirigiert von Cornelia von Kerssenbrock. Und was sie diesmal aus den Münchner Symphonikern herausholte, war der Garant für einen spannenden Abend. So muss ein lebendiger, temporeicher und doch differenzierter Verdi klingen. Süddeutsche Zeitung, Klaus Kalchschmid, 2. Juli 2007 (…) Liebevoll und in den Details den Verdischen Petitessen und Finesssen nachspürend: das handwerklich solide Dirigat der Cornelia von Kerssenbrock. In den beachtlichen Münchner Symphonikern hatte die junge, musikalisch feinfühlige, dabei hart zupackende Dame mit dem Ehrgeiz, morgen schon Händels „Orlando“ in Solothurn einzustudieren, ein kompetentes, willfähriges und biegsames Orchester vor sich, dem sie, zur Freude der Verdi-Fans, mit List und Tücke viele nachhaltige musikalische Momente abluchste.“ Traunsteiner Tagblatt, Hans Gärtner, 27. Juni 2007 Händel: „Orlando“ Theater Biel Solothurn / Schweiz (…) Kaum zu glauben, was das Bieler Symphonieorchester an barocker Klangrede aus dem Orchestergraben zaubert, mit welcher Dezidiertheit und Elastizität es musiziert, wie selbstverständlich es mit der farbenreich spielenden Continuogruppe agiert. Da hat die Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock hervorragende Arbeit geleistet. (…) Neue Zürcher Zeitung, 18.September 2007 (..) Die Inszenierung wird adäquat ergänzt durch die Musik aus dem Orchestergraben mit Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock am Pult. Eine Frau, die straff dramatisch gestalten kann, aber der Musik wo angebracht auch Raum und Zeit lässt. Mit einem Orchester, das im barocken Klanggewand an der Premiere Ausgezeichnetes leistet. (…) Bieler Tagblatt 17.September 2007 (…) Das Bieler Sinfonieorchester unter der Leitung vonCornelia von Kerssenbrock, der jungen Dirigentin mit besonderer Erfahrung in alter Musik, erwies sich als impulsiv und demonstrierte eine akzentuierte Farbigkeit und Beweglichkeit.(…) Mittellandzeitung, 17.September 2007 Verdi: Nabucco Opernfestival Gut Immling Münchner Symphoniker (…) Am Dirigentenpult führte Cornelia von Kerssenbrock die Münchner Symphoniker zu vitalem Verdi-Klang. Eine beeindruckende Ensembleleistung.(…) Münchner Merkur 23.Juni 2008 Mozart: Cosi fan Tutte Opernfestival Gut Immling Immling Chamber Orchestra (…) Schon beim kurzen Vorspiel ließ das neu gegründete „Immling Chamber Orchestra“ durch seine Durchsichtigkeit und Präzision aufhorchen; die Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock führte es mit sicherem Mozartgespür und großem Überblick durch die fast drei Stunden. (…) Traunsteiner Tagblatt, 5. Juli 2008, Engelbert Kaiser Verdi: Macbeth Opernfestival Gut Immling Münchner Symphoniker (…)Kongenial war das Dirigat von Cornelia Kerssenbrock, sie wurde mit „ihren“ Münchner Symphonikern ein eingespieltes Team, mal ganz einfühlsam bei der Begleitung der grandiosen Arien, dann wiederum dominant und zielstrebig auf die Dramatik des Operngeschehens hinführend.(…) SÜDHESSEN MORGEN, Barbara Treichel, Sept 09 (…) Cornelia von Kerssenbrock hat bei diesem frühen Verdi unüberhörbar ihr liebstes Betätigungsfeld gefunden: Die flexibel mitgehenden Münchner Symphoniker liefern trockene Rhythmik, zeigen Biss in den Bläsern und lassen sich gern auf spannende Pianissimo – Passagen herunterdimmen. Das Riesenensemble driftet (anders als in mancher Staatsoper) nicht auseinander, der großenteils mit Laien besetzte Chor findet sich imponierend sicher durch Verdis Partitur, all das ist eben auch Cornelia von Kerssenbrocks energischem Zugriff zu verdanken.(…) Münchner Merkur 29.Juni 2009, Markus Thiel

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— 13. Mai 2016

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