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Laura Albrecht

Theaterpädagogin B. A.

Biografie

Nachdem Laura Albrecht in ihrer Kindheit und Jugend theaterspielend, tanzend und zaubernd auf der Bühne stand, begann sie sich noch während ihrer Schulzeit für Tätigkeiten "hinter der Bühne" zu interessieren und übernahm die Leitung der Improvisationstheater AG für jüngere Mitschüler. Hier sammelte sie erste Erfahrungen im Anleiten und entschied sich nach ihrem Abitur für das Studium der Theaterpädagogik B.A. in Lingen an der Hochschule Osnabrück. Während des Studiums wirkte sie in zahlreichen Theaterproduktionen innerhalb und außerhalb des Studiums mit, mal regieführend, mal schauspielend und/oder tanzend. Ihr Praktikum machte sie bei JobAct, ein Theaterprojekt der Projektfabrik mit Langezeitarbeitslosen. Außerhalb des Studiums orientierte sie sich schon früh in Richtung interkulturelle und mehrsprachige Theaterarbeit und arbeitete 2015 bei "InterCultour", einer Deutsch-Französischen Jugendtheaterbegegnung des BDAT, mit. Über die Potenziale und Herausforderungen von Theaterpädagogik innerhalb von interkulturellen Begegnungen am Beispiel dieses Projekts schrieb sie anschließend auch ihre Bachelorarbeit. Ihr praktisches Abschlussprojekt sollte auch ein zweisprachiges sein. Mit einer generationsübergreifenden Gruppe leitete sie das Theaterprojekt "Ma meilleure ennemie - Meine beste Feindin", ein deutsch-französisches Theaterstück, welches auf der Geschichte des belgischen Romans "Antéchrista" von Amélie Nothomb basiert. Hier erforschte sie die Methoden, die das Theater bietet um spielend Fremdsprachen zu erlernen. Des Weiteren besuchte sie zahlreiche Weiterbildungsseminare zu diesem Thema. Nachdem sie im Januar 2016 ihr Studium erfolgreich beendete, ging sie für 4 Monate nach Argentinien und Kolumbien, um die Theaterszene dort besser kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und zu reisen. In Kolumbien nahm sie am "Festival del Teatro Iberoamericano" in Bogotá teil und begleitete einige Tage die Organisation "Otra Escuela" bei der Arbeit mit Bauern und Bäuerinnen. Hierbei sammelte sie mehr Erfahrungen mit dem "Theater der Unterdrückten". Ab August 2016 wird sie Teil des Theaterpädagogischen Teams des Westfälischen Landestheaters in Castrop-Rauxel in Vollzeit.

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